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Scharlach

Scharlach ist eine Infektion mit A-Streptokokken (Streptococcus pyogenes), die vor allem Kinder trifft; typisch sind Halsschmerzen, Fieber, ein feinfleckiger Hautausschlag und eine Himbeerzunge. Therapie der Wahl ist laut Robert Koch-Institut (RKI) die 10-tägige Gabe von Penicillin oder Amoxicillin; bei einer Penicillinallergie nennt das RKI Erythromycin oder andere Makrolide. Gegen Halsschmerzen und Fieber nennt das IQWiG Ibuprofen oder Paracetamol. Nach Beginn einer wirksamen Antibiotikabehandlung ist man laut RKI nach 24 Stunden nicht mehr ansteckend; bei schwerer Atemnot oder Bewusstlosigkeit rufen Sie den Notruf 112.

Mutter Ende dreißig mit hellbraunem Haar in einem petrolfarbenen Strickpullover bereitet in einer hellen Küche im Morgenlicht eine Tasse Kräutertee zu
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Scharlach ist eine ansteckende Infektion mit A-Streptokokken, die vor allem Kinder trifft; typisch sind Fieber, Halsschmerzen und ein Hautausschlag [2, 3]. Therapie der Wahl ist laut Robert Koch-Institut (RKI) die 10-tägige Gabe von Penicillin oder Amoxicillin; bei einer Penicillinallergie nennt das RKI Erythromycin oder andere Makrolide [1]. Nach Beginn einer wirksamen Antibiotikabehandlung ist man nach 24 Stunden nicht mehr ansteckend [1].

Was ist Scharlach?

Scharlach ist laut RKI eine Infektion mit Streptococcus pyogenes, den sogenannten A-Streptokokken, die meist in Form einer Angina, also einer Rachen- und Mandelentzündung, auftritt und von einem typischen Ausschlag begleitet wird. Den Ausschlag löst ein Gift (Exotoxin) aus, das die Bakterien bilden [1]. Es gibt laut gesund.bund.de auch A-Streptokokken, die keine Giftstoffe herstellen; sie können ebenfalls eine Hals- und Mandelentzündung mit hohem Fieber verursachen, dann fehlt aber der typische Ausschlag [3]. Mehr: Mandelentzündung und Halsschmerzen.

Häufigkeit: Meist erkranken Kinder an Scharlach, selten auch Erwachsene; die meisten Erkrankungen treten laut IQWiG bei 5- bis 12-Jährigen auf. Pro Jahr bekommen etwa 5 von 1.000 Kindern Scharlach [2]. Besonders betroffen sind laut gesund.bund.de Kinder in Gemeinschaftseinrichtungen in der kälteren Jahreszeit [3]. Eine Immunität entsteht laut RKI immer nur gegen das bei der abgelaufenen Infektion vorherrschende Gift; deshalb sind mehrfache Erkrankungen an Scharlach möglich [1].

Ohne Beschwerden: Eine Besiedlung mit A-Streptokokken verläuft laut RKI überwiegend ohne Beschwerden [1]. Besonders in den Wintermonaten tragen laut IQWiG viele Kinder Scharlach-Erreger im Rachenraum, ohne dass die Erkrankung ausbricht; diese Kinder sind in der Regel nicht ansteckend [2].

Symptome und Verlauf

Die Beschwerden beginnen laut RKI 1 bis 3 Tage nach der Ansteckung, selten später [1]. Laut IQWiG können bei Scharlach diese Symptome auftreten [2]:

  • Halsschmerzen und Schmerzen beim Schlucken,
  • Fieber und Schüttelfrost,
  • Hautausschlag,
  • Erbrechen und Abgeschlagenheit,
  • geschwollene Mandeln und geschwollene Lymphknoten,
  • bei kleineren Kindern häufig auch Bauchschmerzen.

Ausschlag und Himbeerzunge: Der Ausschlag aus kleinen Flecken beginnt laut RKI am 1. oder 2. Krankheitstag am Oberkörper und breitet sich nach außen aus; Handinnenflächen und Fußsohlen bleiben ausgespart. Dazu kommen eine Blässe um den Mund und die Himbeerzunge, eine belegte Zunge mit vergrößerten Papillen, die sich später schält [1]. Die Pünktchen fühlen sich laut IQWiG rau an wie Sandpapier und jucken nicht oder kaum; besonders deutlich ist der Ausschlag oft in der Leistengegend und an den Achseln [2]. Er verschwindet nach 6 bis 9 Tagen; einige Tage danach schuppt sich die Haut, vor allem an Handflächen und Fußsohlen [1, 3].

Manchmal sind die Beschwerden nur wenig ausgeprägt, etwa mit leichten Halsschmerzen, mäßigem Fieber und leichtem Ausschlag [2]. Milde Verläufe kommen laut gesund.bund.de in Deutschland derzeit sogar häufiger vor als das Vollbild der Erkrankung [3]. Mit Antibiotika klingen die Beschwerden laut IQWiG in der Regel nach wenigen Tagen ab [2].

Komplikationen: Eine Rachenentzündung durch A-Streptokokken kann laut RKI von einer Nasennebenhöhlenentzündung, einer Mittelohrentzündung oder einer Lungenentzündung begleitet sein; die wichtigste örtliche Komplikation ist ein Eiterherd neben den Mandeln (Peritonsillarabszess) [1, 3]. Sehr selten dringen die Erreger in Wunden ein und verursachen einen Wundscharlach; dann können sie über die Blutbahn eine Blutvergiftung (Sepsis) auslösen [2]. Zu den Krankheitsbildern durch Streptokokken-Gifte zählt laut RKI außerdem das Streptokokken-Toxic-Shock-Syndrom, das rasch und potenziell tödlich verlaufen kann [1].

Folgeerkrankungen: Nach einer Streptokokken-Infektion können laut RKI ein akutes rheumatisches Fieber und eine akute Nierenentzündung (Glomerulonephritis) folgen [1]. Die Nierenentzündung tritt laut gesund.bund.de typischerweise etwa 1 bis 3 Wochen nach der Infektion auf; der Urin kann braun und schaumig werden, es kann zu Wassereinlagerungen, besonders an den Augenlidern, und zu Bluthochdruck kommen. Das akute rheumatische Fieber tritt vor allem bei 3- bis 15-Jährigen etwa 2 bis 3 Wochen nach Abklingen der Halsentzündung auf; typischerweise entzünden sich die großen Gelenke und das Herz [3]. Diese Folgeerkrankungen treten in Deutschland laut gesund.bund.de selten auf [3].

Ursachen und Ansteckung

Auslöser sind Bakterien aus der Gruppe der A-Streptokokken (Streptococcus pyogenes) [1, 2, 3]. Erkrankte haben laut gesund.bund.de viele Erreger im Rachen. Meist steckt man sich durch direkten Kontakt mit einer erkrankten Person an: Man atmet Tröpfchen ein, die beim Sprechen, Niesen oder Husten entstehen, oder berührt erregerhaltiges Sekret und bringt es über die Hand in Mund oder Nase [3]. Selten werden die Erreger laut RKI über verunreinigte Lebensmittel oder Wasser übertragen [1].

Eine eitrige Rachenentzündung kann laut RKI auch von anderen Bakterien oder von Viren ausgelöst werden, unter anderem vom Epstein-Barr-Virus [1]; mehr dazu unter Pfeiffersches Drüsenfieber. Ein Hautausschlag kann auch eine Nebenwirkung von Medikamenten sein; bei Amoxicillin etwa nennt die Packungsbeilage Hautausschlag als häufige Nebenwirkung [5]. Mehr: Hautausschlag durch Medikamente.

Diagnose

Meist erkennt die Ärztin oder der Arzt Scharlach an den typischen Symptomen. Häufig wird zusätzlich ein Schnelltest gemacht: Dafür wird eine Probe aus dem Rachen genommen und auf Streptokokken untersucht; das Ergebnis liegt nach wenigen Minuten vor [2]. Zeigt der Test Streptokokken an, ist das laut IQWiG ein recht sicherer Nachweis. Ist er unauffällig, sind Streptokokken als Ursache aber nicht sicher ausgeschlossen; dann kann ein Abstrich ins Labor geschickt werden, das Ergebnis liegt nach 1 bis 2 Tagen vor [2]. Auch laut RKI sollte bei einem negativen oder nicht eindeutigen Schnelltest eine Untersuchung im Labor folgen, um das weitere Vorgehen festzulegen und eine überflüssige Antibiotikabehandlung zu vermeiden [1]. Antikörpertests im Blut sind laut RKI nur bei Verdacht auf eine Folgeerkrankung sinnvoll [1].

Behandlung ohne Medikamente

Bettruhe und Gurgellösungen lindern laut gesund.bund.de die Beschwerden [3]. Laut IQWiG kann es außerdem wohltuend sein, Bonbons zu lutschen, Tee zu trinken oder Halswickel anzuwenden [2].

Ansteckung vermeiden: Eine Impfung gegen Scharlach gibt es nicht [1, 2, 3]. Sinnvoll ist es laut IQWiG, sich regelmäßig die Hände zu waschen und engen Kontakt mit Erkrankten zu meiden, die noch ansteckend sein könnten [2]. Gegenstände wie Spielzeug lassen sich laut gesund.bund.de durch Desinfektion leicht von Scharlach-Bakterien befreien [3]. Für Kontaktpersonen von unkompliziert Erkrankten sind laut RKI keine speziellen Maßnahmen erforderlich [1]. Entwickeln Sie in den Tagen nach einem Kontakt Beschwerden, denken Sie laut gesund.bund.de an Scharlach und informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [3].

Behandlung mit Medikamenten

Vater Anfang vierzig mit dunkelbraunem Haar in einer marineblauen Jacke spricht in einer hellen Arztpraxis mit einer Ärztin mit blondem Pferdeschwanz
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Eine Infektion mit A-Streptokokken sollte laut RKI rasch erkannt und schnellstmöglich antibiotisch behandelt werden [1]. Laut IQWiG wird Scharlach meist mit Antibiotika behandelt, auch weil man dann nach etwa 24 Stunden nicht mehr ansteckend ist; die Beschwerden klingen etwas schneller ab, und die Antibiotika beugen möglichen Komplikationen vor [2]. Laut gesund.bund.de ist eine Antibiotikabehandlung nicht in jedem Fall notwendig; gerade bei milden Verläufen können Ärztinnen und Ärzte dazu raten, darauf zu verzichten. Ob eine Antibiotikabehandlung Folgeerkrankungen verhindern kann, ist laut gesund.bund.de nicht bewiesen [3]. Laut RKI verkürzt eine frühzeitig begonnene Antibiotikabehandlung zugleich die Zeit, in der man ansteckend ist, und verringert die Wahrscheinlichkeit einer Folgeerkrankung nach einer Rachenentzündung [1]. Ob Ihr Kind ein Antibiotikum bekommt, entscheidet die Ärztin oder der Arzt.

Was das RKI empfiehlt: Gegen Betalaktam-Antibiotika wie die Penicilline sind laut RKI bisher weltweit keine Resistenzen von A-Streptokokken bekannt. Therapie der Wahl ist deshalb die 10-tägige Gabe von Penicillin bzw. Amoxicillin oder Ampicillin [1]. Bei einer Penicillinallergie nennt das RKI Erythromycin oder andere Makrolide. Weil Makrolid-Resistenzen regional unterschiedlich häufig sind, ist optimalerweise vor der Gabe eine Resistenztestung dringend angezeigt [1]. Laut IQWiG nimmt man bei Scharlach normalerweise Penicillin über 10 Tage ein; bei Unverträglichkeiten oder Allergien stehen andere Antibiotika zur Verfügung, die jeweils für 5 bis 10 Tage eingenommen werden [2].

Medikamente bei Scharlach im Überblick
WirkstoffgruppeBeispieleWie sie wirkenHäufige Nebenwirkungen
Penicilline, darunter Penicillin V (Phenoxymethylpenicillin), laut Fachinformation zur Behandlung leichter bis mittelschwerer Infektionen unter anderem bei Scharlach zugelassen [4]Amoxicillin, laut Fachinformation unter anderem bei akuter Streptokokken-Tonsillitis und -Pharyngitis [6]Penicillin V hemmt den Aufbau der Bakterienzellwand, indem es bestimmte Eiweiße der Bakterien (Penicillin-bindende Proteine) blockiert; daraus ergibt sich eine bakterientötende Wirkung [4]Penicillin V, häufig: Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Magendrücken, Bauchschmerzen, Blähungen, weiche Stühle, Durchfall, Hautausschläge, Hautrötungen, Nesselsucht, Juckreiz, Schleimhautentzündungen besonders an Zunge und Mund [4]. Amoxicillin, häufig: Hautausschlag, Übelkeit, Durchfall [5]
Cephalosporine zum EinnehmenCefuroxim, laut Fachinformation unter anderem bei akuter Streptokokken-Tonsillitis und -Pharyngitis bei Erwachsenen und Kindern ab 3 Monaten [8]; Cefaclor, laut Packungsbeilage unter anderem bei Infektionen der Gaumenmandeln und des Rachens [9]Cefuroxim hemmt den Aufbau der Bakterienzellwand durch Bindung an Penicillin-bindende Proteine; die Bakterienzelle löst sich auf und stirbt ab [8]Cefuroxim, häufig: Pilzinfektionen (Candida), Kopfschmerzen, Schwindel, Durchfall, Übelkeit, Magenschmerzen; in Blutuntersuchungen mehr Eosinophile und erhöhte Leberenzyme [7]. Cefaclor, häufig: allergische Hautreaktionen wie Hautrötungen mit Hitzegefühl, Juckreiz, Nesselausschlag und masernähnliche Ausschläge; Magen-Darm-Störungen wie Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Erbrechen, Magendrücken und Übelkeit [9]
Makrolide (weitere Antibiotika), laut RKI bei einer Penicillinallergie [1]Erythromycin, laut Fachinformation bei Scharlach als Alternative zu Penicillin bei einer Penicillinallergie [10]; Clarithromycin für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren, wenn Penicillin oder ein anderes Beta-Lactam-Antibiotikum nicht verwendet werden kann, laut Fachinformation unter anderem bei Streptokokken-bedingter Tonsillitis und Pharyngitis [11, 12]; Azithromycin für Erwachsene und Jugendliche ab 45 kg Körpergewicht bei Mandel- oder Rachenentzündung durch Streptokokken [13], laut Fachinformation nur, wenn bevorzugte Behandlungen nicht angezeigt sind [17]Erythromycin hemmt die Eiweißherstellung der Bakterien durch Bindung an die 50S-Untereinheit ihrer Ribosomen; daraus ergibt sich zumeist eine wachstumshemmende (bakteriostatische) Wirkung [10]Erythromycin, häufig: Magen-Darm-Störungen, meist leichter Natur, wie Appetitlosigkeit, Brechreiz, Erbrechen, Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit, Krämpfe, weiche Stühle oder Durchfall [10]. Clarithromycin, häufig: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Magen- und Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Hautausschlag, verstärktes Schwitzen, Geschmacksstörung, veränderte Leberwerte [11]. Azithromycin, sehr häufig: Durchfall, Bauchbeschwerden; häufig: Kopfschmerzen, Erbrechen, Magenschmerzen, Übelkeit, veränderte Blutwerte [13]
Schmerz- und Fiebermittel (NSAR, Nichtopioid-Analgetika)Ibuprofen; Paracetamol [2]Lindern Beschwerden wie Halsschmerzen und senken Fieber [2]Ibuprofen, häufig: Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und geringfügige Blutverluste im Magen-Darm-Trakt, die in Ausnahmefällen eine Blutarmut verursachen können [14]. Paracetamol: keine häufigen Nebenwirkungen; selten ein leichter Anstieg bestimmter Leberenzyme, sehr selten unter anderem allergische Reaktionen bis hin zu einer Schockreaktion [15]

Die Nebenwirkungen stammen aus der Packungsbeilage oder Fachinformation eines Präparats und gelten nur für diesen Wirkstoff ("sehr häufig": bei mehr als 1 von 10 Behandelten, "häufig": bei bis zu 1 von 10, "selten": bei bis zu 1 von 1.000, "sehr selten": bei bis zu 1 von 10.000); maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats [4, 5, 7, 9, 10, 11, 13, 14, 15]. Mehr: Beipackzettel verstehen.

Hinweise zu den Antibiotika

  • Penicillin V gibt es als Tabletten und als Saft [2, 4].
  • Amoxicillin darf laut Packungsbeilage nicht eingenommen werden bei einer Allergie gegen Amoxicillin oder Penicillin oder wenn schon einmal eine allergische Reaktion auf ein anderes Penicillin aufgetreten ist [5]. Bei Verdacht auf ein Pfeiffersches Drüsenfieber (infektiöse Mononukleose) sollte es laut Fachinformation vermieden werden, weil dann ein masernartiger Ausschlag auftreten kann [6].
  • Cefaclor darf laut Packungsbeilage nicht eingenommen werden, wenn schon einmal eine schwere oder plötzlich einsetzende Überempfindlichkeitsreaktion (allergischer Schock) gegen Penicillin oder ein anderes Beta-Laktam-Antibiotikum aufgetreten ist. Werden bei nachgewiesener Empfindlichkeit Infektionen mit beta-hämolysierenden Streptokokken behandelt, muss dies laut Packungsbeilage mindestens 10 Tage lang erfolgen, um Spätschäden wie rheumatischem Fieber oder einer Glomerulonephritis vorzubeugen; über die Dauer der Anwendung entscheidet die Ärztin oder der Arzt [9]. Für Kinder stuft das RKI in seinem Ratgeber für Ärztinnen und Ärzte ein auf 5 Tage verkürztes Behandlungsschema mit Cephalosporinen zum Einnehmen als gleichwertig ein [1].
  • Azithromycin: Weil Resistenzen gegen Azithromycin zugenommen haben, wurden seine Anwendungsgebiete laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) 2025 in einem europäischen Verfahren überarbeitet [18]. Die Fachinformation (Stand 09/2026) nennt weiterhin die akute Streptokokken-Tonsillopharyngitis, also die Mandel- und Rachenentzündung durch Streptokokken; eine Behandlung mit Azithromycin sollte danach nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung unter Berücksichtigung der örtlichen Resistenzlage begonnen werden, wenn bevorzugte Behandlungen nicht angezeigt sind [17].

Welches Antibiotikum infrage kommt und wie lange es eingenommen wird, entscheidet die Ärztin oder der Arzt; die Angaben der Packungsbeilagen zur Dosis stehen auf den Wirkstoffseiten, zum Beispiel unter Amoxicillin. Laut IQWiG ist es wichtig, die Einnahme von Antibiotika nicht abzubrechen, auch wenn die Beschwerden bereits verschwunden sind; nur dadurch ist ausreichend gesichert, dass alle Erreger abgetötet werden [2]. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Schwere Verläufe: Bei schweren, im ganzen Körper ausgebreiteten Infektionen wie einer Sepsis oder einem Streptokokken-Toxic-Shock-Syndrom empfiehlt das RKI Clindamycin und Immunglobuline zusätzlich zu Penicillin G, das als Spritze oder Infusion gegeben wird [1]. Mehr zu Antibiotika: Ratgeber Antibiotika richtig einnehmen.

Mittel gegen Halsschmerzen und Fieber

Halsschmerzen und Fieber lassen sich laut IQWiG zusätzlich mit schmerzlindernden und fiebersenkenden Mitteln wie Ibuprofen oder Paracetamol lindern [2]. Bei Kindern gilt zuerst die Altersgrenze der Packungsbeilage: Ibuprofen-Tabletten mit 400 mg dürfen laut Packungsbeilage von Kindern unter 20 kg (6 Jahren) nicht eingenommen werden, weil diese Dosisstärke in der Regel nicht geeignet ist [14]; Paracetamol-Tabletten mit 500 mg werden für Kinder unter 17 kg bzw. unter 4 Jahren nicht empfohlen, für diese Altersgruppe gibt es geeignete Dosisstärken und Darreichungsformen [15]. Fühlen sich Kinder und Jugendliche nach 3 Tagen mit Ibuprofen nicht besser oder gar schlechter, wenden Sie sich laut Packungsbeilage an die Ärztin oder den Arzt [14]. Paracetamol nehmen Sie ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat laut Packungsbeilage nicht länger als 3 Tage ein [15]. Wie viel laut Packungsbeilage erlaubt ist, steht auf den Wirkstoffseiten unter Ibuprofen und Paracetamol. Mehr in den Ratgebern Ibuprofen oder Paracetamol und Medikamente bei Kindern.

Schwangerschaft und Stillzeit

Eine Anwendung von Penicillin V ist laut Fachinformation während der gesamten Schwangerschaft und Stillzeit bei entsprechender Indikation möglich; beim gestillten Säugling sind eine Sensibilisierung oder Durchfall und Pilzbesiedlung durch eine veränderte Darmflora zu beachten [4]. Ibuprofen darf laut Packungsbeilage im letzten Drittel der Schwangerschaft nicht eingenommen werden [14]. Paracetamol kann laut Packungsbeilage in der Schwangerschaft eingenommen werden, falls erforderlich, in der geringstmöglichen Dosis und für den kürzestmöglichen Zeitraum [15]. Mehr in den Ratgebern Medikamente in der Schwangerschaft und Medikamente in der Stillzeit.

Nebenwirkungen der Medikamente

Allergische Reaktionen auf Antibiotika: Sehr selten kommt es unter Amoxicillin laut Packungsbeilage zu allergischen Reaktionen mit Juckreiz oder Ausschlag, Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Körper oder Atembeschwerden; sie können schwerwiegend sein. Dann nehmen Sie das Mittel laut Packungsbeilage nicht weiter ein und wenden sich sofort an eine Ärztin oder einen Arzt [5]. Holen Sie in jedem Fall sofort ärztliche Hilfe. Eine verzögerte allergische Reaktion kann laut Packungsbeilage gewöhnlich 7 bis 12 Tage nach der Einnahme auftreten, unter anderem mit Hautausschlag, Fieber, Gelenkschmerzen und vergrößerten Lymphknoten [5]. Ohne bekannte Häufigkeit nennt die Packungsbeilage ein arzneimittelbedingtes Enterokolitissyndrom, das hauptsächlich bei Kindern berichtet wurde, die Amoxicillin erhalten haben; Leitsymptom ist anhaltendes Erbrechen 1 bis 4 Stunden nach der Einnahme [5]. Mehr: Arzneimittelallergie und Hautausschlag.

Durchfall: Durchfall ist bei allen Antibiotika in der Tabelle eine häufige oder sehr häufige Nebenwirkung [4, 5, 7, 9, 10, 11, 13]. Eine Entzündung des Dickdarms mit Durchfall, der manchmal Blut enthält, mit Schmerzen und Fieber nennt die Packungsbeilage von Amoxicillin unter den schweren Nebenwirkungen, bei denen Sie das Mittel nicht weiter einnehmen und sich sofort an eine Ärztin oder einen Arzt wenden [5]. Mehr: Durchfall durch Medikamente.

Herzrhythmus bei Makroliden: Bei Azithromycin nennt die Packungsbeilage einen schnellen oder unregelmäßigen Herzschlag ohne bekannte Häufigkeit; dann brechen Sie die Einnahme laut Packungsbeilage ab und suchen sofort eine Ärztin oder einen Arzt auf [13]. Sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke, wenn Herzprobleme oder niedrige Kalium- oder Magnesiumspiegel bestehen oder bestanden [13]. Unter Clarithromycin kann laut Packungsbeilage gelegentlich, also bei bis zu 1 von 100 Behandelten, eine Verlängerung der QT-Zeit im EKG auftreten [11]. Mehr: QT-Verlängerung.

Säuglinge und Erythromycin: Laut Fachinformation gibt es Berichte über eine Verengung des Magenausgangs (infantile hypertrophe Pylorusstenose) bei Säuglingen nach einer Behandlung mit Erythromycin; das Risiko ist am höchsten, wenn die Behandlung in den ersten 14 Lebenstagen stattfindet [10].

Ibuprofen bei Infektionen: Ibuprofen kann laut Packungsbeilage Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen verdecken; dadurch kann sich eine angemessene Behandlung der Infektion verzögern, was das Risiko für Komplikationen erhöhen kann. Halten die Infektionssymptome unter Ibuprofen an oder verschlimmern sie sich, holen Sie laut Packungsbeilage unverzüglich ärztlichen Rat ein. Während einer Windpockeninfektion sollte Ibuprofen vermieden werden [14].

Nebenwirkung melden: Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich laut Packungsbeilage an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke; Sie können sie auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) melden [5]. Wie das geht, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden.

Kita, Schule und Arbeit

Nach § 34 Infektionsschutzgesetz dürfen Menschen, die an Scharlach erkrankt sind oder bei denen der Verdacht besteht, in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas und Schulen laut RKI keine Lehr-, Erziehungs-, Pflege-, Aufsichts- oder sonstigen Tätigkeiten mit Kontakt zu den Betreuten ausüben. Betreute dürfen die Räume der Einrichtung nicht betreten, ihre Einrichtungen nicht benutzen und nicht an ihren Veranstaltungen teilnehmen [1]. Eltern betroffener Kinder müssen die Einrichtung laut gesund.bund.de über die Erkrankung informieren [3].

Wiederzulassung: Laut RKI ist sie nach Beginn einer wirksamen Antibiotikabehandlung und dem Abklingen der Symptome nach 24 Stunden möglich; bestehen Krankheitszeichen wie Fieber oder ein schweres Krankheitsgefühl fort, erst nach deren Abklingen. Ohne geeignete Antibiotikabehandlung ist eine Wiederzulassung frühestens 24 Stunden nach Abklingen der Symptome angezeigt [1]. Das ärztliche Urteil kann mündlich erfolgen; eine schriftliche Bescheinigung fordert § 34 nicht, sie kann aber zur Absicherung aller Beteiligten zweckmäßig sein [1].

Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen

Bei Verdacht auf Scharlach informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [3]. Sind die Praxen geschlossen und kann die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten, hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117; als Beispiele nennt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) starke Hals- oder Ohrenschmerzen und eine Erkältung mit Fieber über 39 °C [16]. Fälle für den Notruf 112 sind laut KBV unter anderem Bewusstlosigkeit oder eine erhebliche Bewusstseinstrübung, schwere Atemnot und akute, anhaltende Krampfanfälle [16].

Auf eine Folgeerkrankung können laut gesund.bund.de in den Wochen nach einer Streptokokken-Infektion diese Zeichen hinweisen: brauner, schaumiger Urin, Wassereinlagerungen besonders an den Augenlidern und Bluthochdruck bei einer Nierenentzündung, entzündete große Gelenke, Fieber und starke Schwäche beim rheumatischen Fieber. Besteht ein solcher Verdacht, prüfen Ärztinnen und Ärzte im Blut, ob bestimmte Antikörper gegen den Scharlach-Erreger nachweisbar sind [3]. Beim Wundscharlach können die Erreger laut IQWiG über eine Wunde in die Blutbahn gelangen und eine Blutvergiftung auslösen; solche schweren Komplikationen sind selten, können aber lebensbedrohlich sein [2].

Quellen

  1. Behörde RKI-Ratgeber Streptococcus pyogenes-Infektionen (Kapitel Therapie Mai 2019, Maßnahmen für Patienten und Kontaktpersonen März 2023). Robert Koch-Institut (RKI). Stand 01.02.2024. abgerufen am 17.10.2026
  2. Scharlach. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 20.09.2023. abgerufen am 17.10.2026
  3. Behörde Scharlach. Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de (geprüft durch die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie). Stand 26.08.2024. abgerufen am 17.10.2026
  4. Fachinformation Fachinformation INFECTOCILLIN 500 Saft, Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen (Phenoxymethylpenicillin-Kalium). INFECTOPHARM Arzneimittel und Consilium GmbH. Stand 10/2025. abgerufen am 17.10.2026
  5. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Amoxicillin-ratiopharm 1000 mg Filmtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 05/2026. abgerufen am 17.10.2026
  6. Fachinformation Fachinformation Amoxicillin-ratiopharm Filmtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 05/2026. abgerufen am 17.10.2026
  7. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Cefuroxim-ratiopharm 500 mg Filmtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 01/2023. abgerufen am 17.10.2026
  8. Fachinformation Fachinformation Cefuroxim-ratiopharm 250 mg/500 mg Filmtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 07/2026. abgerufen am 17.10.2026
  9. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation CEFACLOR BASICS 125 mg TS, Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen. Basics GmbH. Stand 07/2026. abgerufen am 17.10.2026
  10. Fachinformation Fachinformation INFECTOMYCIN 200 Saft / 400 Saft / 600 Saft (Erythromycin als Estolat). INFECTOPHARM Arzneimittel und Consilium GmbH. Stand 09/2026. abgerufen am 17.10.2026
  11. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Clarithromycin STADA 500 mg Filmtabletten. STADAPHARM GmbH. Stand 03/2021. abgerufen am 17.10.2026
  12. Fachinformation Fachinformation Clarithromycin STADA 250 mg/500 mg Filmtabletten. STADAPHARM GmbH. Stand 02/2024. abgerufen am 17.10.2026
  13. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Azithromycin-ratiopharm 500 mg Filmtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 09/2026. abgerufen am 17.10.2026
  14. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation IBU-ratiopharm 400 mg akut Schmerztabletten. ratiopharm GmbH. Stand 11/2024. abgerufen am 17.10.2026
  15. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Paracetamol-ratiopharm 500 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 12/2024. abgerufen am 17.10.2026
  16. Über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Abschnitte "116117 oder 112?", "Fälle für den Bereitschaftsdienst" und "Fälle für die Notrufnummer 112"). Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), 116117.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 17.10.2026
  17. Fachinformation Fachinformation Azithromycin-ratiopharm 500 mg Filmtabletten (Version 12). ratiopharm GmbH. Stand 09/2026. abgerufen am 18.10.2026
  18. Behörde Azithromycin: Neubewertung des Nutzens und der Risiken (Gutachten des CHMP vom 23.05.2025, Durchführungsbeschluss der EU-Kommission vom 08.09.2025, Bescheid im Stufenplanverfahren vom 17.09.2025). Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Stand 22.09.2025. abgerufen am 18.10.2026

Häufige Fragen

Wie lange ist man bei Scharlach ansteckend?

Unbehandelt können Menschen mit einer akuten Streptokokken-Infektion laut RKI bis zu 3 Wochen ansteckend sein, bei eitrigen Ausscheidungen auch länger. Nach Beginn einer wirksamen Antibiotikabehandlung erlischt die Ansteckungsfähigkeit bei Racheninfektionen nach 24 Stunden. Die Beschwerden beginnen laut RKI 1 bis 3 Tage nach der Ansteckung, selten später.

Wann darf mein Kind mit Scharlach wieder in die Kita oder Schule?

Laut RKI ist das nach Beginn einer wirksamen Antibiotikabehandlung und dem Abklingen der Symptome nach 24 Stunden möglich; bestehen Krankheitszeichen wie Fieber oder ein schweres Krankheitsgefühl fort, erst nach deren Abklingen. Ohne geeignete Antibiotikabehandlung ist eine Wiederzulassung frühestens 24 Stunden nach Abklingen der Symptome angezeigt. Ein schriftliches Attest fordert das Infektionsschutzgesetz nicht.

Muss Scharlach immer mit Antibiotika behandelt werden?

Eine Infektion mit A-Streptokokken sollte laut RKI rasch erkannt und schnellstmöglich antibiotisch behandelt werden. Laut IQWiG wird Scharlach meist mit Antibiotika behandelt, auch weil man dann nach etwa 24 Stunden nicht mehr ansteckend ist. Laut gesund.bund.de ist eine Behandlung mit einem Antibiotikum nicht in jedem Fall notwendig; gerade bei milden Verläufen können Ärztinnen und Ärzte dazu raten, darauf zu verzichten. Ob Ihr Kind ein Antibiotikum bekommt, entscheidet die Ärztin oder der Arzt.

Welches Antibiotikum bekommt man bei Scharlach und einer Penicillinallergie?

Bei einer Penicillinallergie nennt das RKI Erythromycin oder andere Makrolide; weil Makrolid-Resistenzen regional unterschiedlich häufig sind, ist vorher optimalerweise eine Resistenztestung dringend angezeigt. Erythromycin ist laut Fachinformation bei Scharlach als Alternative zu Penicillin bei einer Penicillinallergie zugelassen. Clarithromycin wird laut Packungsbeilage bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren eingesetzt, wenn Penicillin oder ein anderes Beta-Lactam-Antibiotikum nicht verwendet werden kann. Cefaclor darf laut Packungsbeilage nicht eingenommen werden, wenn schon einmal ein allergischer Schock gegen Penicillin oder ein anderes Beta-Laktam-Antibiotikum aufgetreten ist.

Warum soll das Antibiotikum zu Ende genommen werden?

Laut IQWiG ist es wichtig, die Einnahme von Antibiotika nicht abzubrechen, auch wenn die Beschwerden bereits verschwunden sind; nur dadurch ist ausreichend gesichert, dass alle Erreger abgetötet werden. Laut gesund.bund.de wird das Medikament so lange eingenommen, wie es verordnet wurde. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Kann man mehrmals Scharlach bekommen?

Ja. Eine Immunität entsteht laut RKI immer nur gegen das Gift (Toxin), das bei der abgelaufenen Infektion vorherrschte; deshalb sind mehrfache Erkrankungen an Scharlach möglich. Eine Impfung gegen Scharlach gibt es nicht.

Ist Scharlach meldepflichtig?

Laut RKI besteht in Deutschland keine krankheits- oder erregerspezifische Meldepflicht nach dem Infektionsschutzgesetz; Sachsen und Thüringen haben ergänzende Verordnungen. Leiterinnen und Leiter von Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas und Schulen müssen das Gesundheitsamt aber unverzüglich benachrichtigen, wenn dort betreute oder betreuende Personen an Scharlach erkrankt oder dessen verdächtig sind.

Können auch Erwachsene Scharlach bekommen?

Ja, laut IQWiG erkranken meist Kinder, selten auch Erwachsene; Halsentzündungen durch A-Streptokokken kommen laut gesund.bund.de in allen Altersgruppen vor. Für die Arbeit in Gemeinschaftseinrichtungen gelten besondere Regeln, siehe Kita, Schule und Arbeit.

Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu

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