Ratgeber
Pantoprazol oder Omeprazol?
Pantoprazol und Omeprazol sind Protonenpumpenhemmer, die die Säureproduktion im Magen verringern; beide sind unter anderem bei Refluxkrankheit, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren und zur Behandlung von Helicobacter pylori bei Geschwüren zugelassen und grundsätzlich verschreibungspflichtig. Rezeptfrei gibt es beide nur als 20-mg-Präparate zur kurzzeitigen Behandlung von Sodbrennen bei Erwachsenen, ohne ärztlichen Rat Pantoprazol höchstens 4 Wochen, Omeprazol höchstens 14 Tage. Die Packungsbeilagen unterscheiden sich unter anderem bei den häufigen Nebenwirkungen, bei Kindern und bei Wechselwirkungen, etwa mit Clopidogrel. Ob Pantoprazol oder Omeprazol für Sie infrage kommt, klären Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke.

Pantoprazol und Omeprazol sind Protonenpumpenhemmer, die die Säureproduktion im Magen verringern [1, 8]. Beide sind unter anderem bei Refluxkrankheit, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren und zur Behandlung von Helicobacter pylori bei Geschwüren zugelassen und grundsätzlich verschreibungspflichtig [1, 2, 3, 8, 9]; rezeptfrei gibt es sie nur als Präparate mit 20 mg zur kurzzeitigen Behandlung von Sodbrennen bei Erwachsenen [4, 7, 10, 13].
Unterschiede zeigen die Packungsbeilagen unter anderem bei den häufigen Nebenwirkungen, bei Kindern und bei den Wechselwirkungen [1, 8]. Ob Pantoprazol oder Omeprazol für Sie infrage kommt, klären Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke.
Pantoprazol und Omeprazol im Überblick
| Merkmal | Pantoprazol | Omeprazol |
|---|---|---|
| Wirkstoffgruppe | Selektiver Protonenpumpenhemmer, verringert die Säureproduktion im Magen [1] | Protonenpumpenhemmer, verringert die Säuremenge, die der Magen bildet [8] |
| Abgabe | Grundsätzlich verschreibungspflichtig [2, 7]; rezeptfrei in der Apotheke nur Tabletten mit 20 mg in Packungen mit höchstens 14 Stück (Einzel- und Tageshöchstdosis 20 mg) zur kurzzeitigen Behandlung von Reflux-Symptomen bei Erwachsenen, ohne ärztliche Beratung höchstens 4 Wochen, bei täglicher Einnahme höchstens 2 Wochen [5, 7] | Grundsätzlich verschreibungspflichtig [9, 13]; rezeptfrei in der Apotheke nur zur Behandlung von Sodbrennen und saurem Aufstoßen (Einzel- und Tageshöchstdosis 20 mg), höchstens 14 Tage und in Packungen mit höchstens 280 mg Wirkstoff [11, 13] |
| Darreichungsformen | Grundlage: magensaftresistente Tabletten [1, 4] | Grundlage: magensaftresistente Hartkapseln [8, 10] |
| Zugelassene Anwendungsgebiete | 40 mg: Refluxösophagitis bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren; bei Erwachsenen Helicobacter-pylori-Infektion bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren zusammen mit zwei Antibiotika, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Zollinger-Ellison-Syndrom und andere Erkrankungen mit zu viel Magensäure [1]. 20 mg: Refluxbeschwerden und Langzeitbehandlung der Refluxösophagitis ab 12 Jahren, bei Erwachsenen Vorbeugung von Geschwüren bei Risikopatienten, die dauerhaft NSAR einnehmen müssen [3] | Erwachsene: Refluxkrankheit, Zwölffingerdarm- und Magengeschwüre und Vorbeugung von Rückfällen, Helicobacter-pylori-Behandlung bei Geschwüren mit Antibiotika, durch NSAR bedingte Geschwüre und ihre Vorbeugung bei Risiko, Zollinger-Ellison-Syndrom; Kinder älter als 1 Jahr und mindestens 10 kg: Refluxkrankheit; Kinder älter als 4 Jahre: Geschwüre durch Helicobacter pylori [8, 9] |
| Wie er wirkt | Hemmt in den säurebildenden Zellen des Magens (Parietalzellen) die H+/K+-ATPase, die Endstufe der Salzsäureproduktion; dosisabhängig, auf die basale und die stimulierte Säuresekretion [2] | Spezifischer Hemmer der Protonenpumpe (H+/K+-ATPase) in den Parietalzellen, des letzten Schritts der Magensäurebildung; hemmt die Säuresekretion umkehrbar und dosisabhängig, die basale wie die stimulierbare [9] |
| Darf nicht eingenommen werden bei (Auswahl) | Allergie gegen Pantoprazol oder einen der sonstigen Bestandteile; Allergie gegen andere Protonenpumpenhemmer [1]; rezeptfreie Tabletten zusätzlich bei Einnahme von HIV-Mitteln wie Atazanavir oder Nelfinavir [4] | Allergie gegen Omeprazol oder einen der sonstigen Bestandteile; Allergie gegen andere Protonenpumpenhemmer wie Pantoprazol; Einnahme von Nelfinavir (HIV-Mittel); Kinder unter 1 Jahr oder unter 10 kg [8] |
| Häufige Nebenwirkungen | Häufig: gutartige Magenpolypen [1] | Häufig: Kopfschmerzen, Durchfall, Bauchschmerzen, Verstopfung, Blähungen, Übelkeit oder Erbrechen, gutartige Magenpolypen [8] |
| Schwerwiegende Nebenwirkungen (Auswahl) | Selten: schwerwiegende allergische Reaktionen mit Schwellung von Zunge oder Hals, Atembeschwerden oder Gesichtsschwellung; nicht bekannt: schwerwiegende Hautreaktionen, schwere Leberzellschädigung mit Gelbsucht, schwerwiegende Nierenentzündung; dann laut Packungsbeilage keine weiteren Tabletten einnehmen und sofort die Ärztin oder den Arzt informieren oder die Notfallambulanz des nächsten Krankenhauses aufsuchen [1] | Selten: schwere allergische Reaktion, großflächiger Ausschlag mit Fieber (DRESS, AGEP), Leberprobleme mit gelber Haut, dunklem Urin und Müdigkeit; sehr selten: Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse; dann laut Packungsbeilage die Einnahme beenden und sich umgehend an eine Ärztin oder einen Arzt wenden [8] |
| Wichtige Wechselwirkungen (Auswahl) | Ketoconazol, Itraconazol, Posaconazol, Erlotinib: wirken eventuell nicht richtig; HIV-Mittel wie Atazanavir: gleichzeitige Anwendung laut Fachinformation nicht empfohlen; Warfarin, Phenprocoumon: eventuell zusätzliche Untersuchungen; Methotrexat in hoher Dosis, Fluvoxamin, Rifampicin, Johanniskraut [1, 2] | Nelfinavir: nicht einnehmen; Clopidogrel: von der gleichzeitigen Anwendung sollte laut Fachinformation sicherheitshalber abgeraten werden; außerdem unter anderem Pilzmittel wie Posaconazol, Erlotinib, Atazanavir, Digoxin, Diazepam, Phenytoin, Warfarin, Tacrolimus, Methotrexat in hoher Dosis, Rifampicin, Johanniskraut [8, 9] |
| Schwangerschaft | Packungsbeilage: keine ausreichenden Daten; Sie sollten Pantoprazol nur einnehmen, wenn Ihre Ärztin oder Ihr Arzt den Nutzen größer einschätzt als das mögliche Risiko für das ungeborene Kind [1]; laut Fachinformation soll die Anwendung als Vorsichtsmaßnahme vermieden werden [2]; die rezeptfreien Tabletten sollten Sie in der Schwangerschaft nicht einnehmen [4]. Embryotox: kann zur Therapie einer Refluxösophagitis, eines Helicobacter-pylori-Befalls (Dreifachtherapie) oder zur Gastritisprophylaxe eingesetzt werden; besser geeignete Alternativen: keine [6] | Packungsbeilage: vorher Ärztin, Arzt oder Apotheke fragen [8]; laut Fachinformation kann Omeprazol in der Schwangerschaft angewendet werden [9]; bei den rezeptfreien Kapseln entscheidet die Ärztin oder der Arzt [10]. Embryotox: eines der Mittel der Wahl bei Refluxösophagitis oder zur Gastritisprophylaxe, bei der Helicobacter-Dreifachtherapie der Protonenpumpenhemmer der ersten Wahl; bei einer Behandlung mit mehreren Medikamenten sollte laut Embryotox gegebenenfalls Pantoprazol bevorzugt werden, da es weniger Wechselwirkungen bedingt [12]. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. |
| Stillzeit | Packungsbeilage: über den Übergang in die Muttermilch wurde berichtet; Sie sollten es nur einnehmen, wenn Ihre Ärztin oder Ihr Arzt den Nutzen größer einschätzt als das mögliche Risiko für das Baby [1]; die rezeptfreien Tabletten sollten Sie in der Stillzeit nicht einnehmen [4]. Embryotox: falls ein Protonenpumpenhemmer erforderlich ist, kann Pantoprazol eingesetzt werden [6] | Packungsbeilage: geht in die Muttermilch über, ein Einfluss auf das Kind ist bei therapeutischen Dosen unwahrscheinlich; ob Sie es einnehmen können, entscheidet die Ärztin oder der Arzt [8]. Embryotox: falls ein Protonenpumpenhemmer erforderlich ist, können Omeprazol oder Pantoprazol eingesetzt werden [12] |
| Alkohol und Verkehrstüchtigkeit | Alkohol: in der Packungsbeilage nicht genannt; kein oder nur geringfügiger Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit; bei Schwindel oder Sehstörungen sollten Sie kein Fahrzeug lenken und keine Maschinen bedienen [1] | Alkohol: in der Packungsbeilage nicht genannt; eine Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit ist unwahrscheinlich; bei Schwindel oder Sehstörungen sollten Sie nicht Auto fahren und keine Maschinen bedienen, wenn Sie beeinträchtigt sind [8] |
| Grundlage | Verschreibungspflichtig: Gebrauchsinformation und Fachinformation Pantoprazol-ratiopharm 40 mg magensaftresistente Tabletten (beide 03/2026) [1, 2] und Gebrauchsinformation 20 mg (10/2025) [3]; rezeptfrei: Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg (09/2022), apothekenpflichtig [4, 5] | Verschreibungspflichtig: Gebrauchsinformation Omeprazol-ratiopharm NT 20 mg magensaftresistente Hartkapseln und Fachinformation NT (beide 09/2026) [8, 9]; rezeptfrei: Omeprazol-ratiopharm SK 20 mg (Gebrauchsinformation 02/2023, Fachinformation 01/2023), apothekenpflichtig [10, 11] |
Die Angaben stammen aus Packungsbeilage und Fachinformation je eines Präparats; welches, steht in der letzten Zeile [1, 2, 8, 9]. Die Zeilen ab den Anwendungsgebieten beruhen auf den verschreibungspflichtigen Präparaten in unterschiedlicher Stärke, soweit nicht die rezeptfreien genannt sind. Dass eine Angabe bei einem Wirkstoff fehlt, heißt nicht, dass er in dieser Situation geeignet ist. Ob Pantoprazol oder Omeprazol für Sie infrage kommt, klären Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke.
Häufigkeiten: "häufig" heißt bei bis zu 1 von 10 Behandelten, "gelegentlich" bei bis zu 1 von 100, "selten" bei bis zu 1 von 1.000, "sehr selten" bei bis zu 1 von 10.000; bei "nicht bekannt" ist die Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar [1, 8]. Anschaulich umgerechnet im Werkzeug Was heißt "häufig"?
Wofür Pantoprazol und Omeprazol zugelassen sind
Die verschreibungspflichtigen Präparate beider Wirkstoffe sind bei Refluxkrankheit, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren, zur Behandlung von Helicobacter pylori bei Geschwüren zusammen mit Antibiotika und beim Zollinger-Ellison-Syndrom zugelassen [1, 3, 8]. Zur Vorbeugung von Geschwüren unter NSAR ist Pantoprazol mit 20 mg bei Erwachsenen mit Risiko zugelassen, die dauerhaft NSAR einnehmen müssen [3], Omeprazol bei Menschen mit Risiko, außerdem zur Behandlung solcher Geschwüre [9]. Omeprazol ist auch für Kinder älter als 1 Jahr mit mindestens 10 kg (Refluxkrankheit) und älter als 4 Jahre (Helicobacter pylori) zugelassen [8]; Pantoprazol 40 mg wird für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen, weil die Wirksamkeit in dieser Altersgruppe nicht geprüft ist [1].
Rezeptfreie Präparate: Beide gibt es mit 20 mg zur kurzzeitigen Behandlung von Refluxbeschwerden wie Sodbrennen und saurem Aufstoßen bei Erwachsenen; die Pantoprazol-Tabletten sind für Erwachsene ab 18 Jahren bestimmt [4, 10]. Die Pantoprazol-Tabletten sollten Sie nicht ohne ärztlichen Rat länger als 4 Wochen einnehmen; bessern sich die Beschwerden nach 2 Wochen nicht, wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [4]. Die Omeprazol-Kapseln nehmen Sie nicht länger als 14 Tage ein, ohne Ihre Ärztin oder Ihren Arzt zu befragen [10]. Zur Vorbeugung sollten Sie sie laut beiden Packungsbeilagen nicht einnehmen [4, 10]. Vorher sprechen Sie laut beiden Packungsbeilagen mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, bei Pantoprazol auch mit der Apotheke, unter anderem nach einem Magengeschwür oder einer Magenoperation, bei Gelbsucht oder Lebererkrankung, nach 4 oder mehr Wochen Behandlung von Sodbrennen und über 55 Jahren bei neuen oder veränderten Beschwerden [4, 10]. Die Dosis steht unter Pantoprazol und Omeprazol.
Zu den Erkrankungen: Reflux und Sodbrennen, Magengeschwür, Helicobacter pylori und Gastritis.
Wie sie wirken
Pantoprazol ist laut Fachinformation ein substituiertes Benzimidazol, das durch Reaktion mit den Protonenpumpen der säurebildenden Zellen (Parietalzellen) die Magensäuresekretion hemmt. Es wird dort in die aktive Form umgelagert und hemmt die H+/K+-ATPase, die Endstufe der Salzsäureproduktion; die Hemmung ist dosisabhängig und wirkt auf die basale wie auf die stimulierte Säuresekretion [2].
Omeprazol ist laut Fachinformation ein spezifischer Hemmer der Protonenpumpe in der Parietalzelle und hemmt die Sekretion von Magensäure umkehrbar. Es wird in der Parietalzelle konzentriert, in die aktive Form umgewandelt und hemmt die H+/K+-ATPase; diese Wirkung auf den letzten Schritt der Magensäurebildung ist dosisabhängig und betrifft die basale wie die stimulierbare Säuresekretion [9].
Wann sie nicht eingenommen werden dürfen
Pantoprazol
- Laut Packungsbeilage nicht einnehmen: bei den Gegenanzeigen aus der Tabelle [1, 4].
- Vorher mit Arzt oder Apotheke sprechen bei schwerer Lebererkrankung oder früheren Leberbeschwerden, geringen Vitamin-B12-Reserven bei Langzeitbehandlung, Osteoporose oder Einnahme von Kortikosteroiden, Einnahme von HIV-Mitteln wie Atazanavir, einem geplanten Bluttest auf Chromogranin A und früheren Hautreaktionen unter einem vergleichbaren säurehemmenden Arzneimittel [1].
- Alle Gegenanzeigen und Vorsichtshinweise zu Pantoprazol
Omeprazol
- Laut Packungsbeilage nicht einnehmen: bei den Gegenanzeigen aus der Tabelle [8].
- Vorher mit Arzt oder Apotheke sprechen bei schweren Leberproblemen, früheren Hautreaktionen unter einem vergleichbaren säurehemmenden Arzneimittel, einem geplanten Bluttest auf Chromogranin A, Osteoporose oder Einnahme von Kortikosteroiden und bekannter Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern, denn die Kapseln enthalten Sucrose [8].
- Alle Gegenanzeigen und Vorsichtshinweise zu Omeprazol
Beide Packungsbeilagen nennen bei den Gegenanzeigen die Allergie gegen andere Protonenpumpenhemmer; die von Omeprazol nennt Pantoprazol ausdrücklich [1, 8]. Bei Einnahme über mehr als ein Jahr werden Sie laut beiden Packungsbeilagen wahrscheinlich bzw. möglicherweise regelmäßig ärztlich überwacht; berichten Sie dabei über neue und auffällige Beschwerden [1, 8].
Nebenwirkungen im Vergleich
Pantoprazol: Gelegentlich kommen unter anderem Kopfschmerzen, Schwindel, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Verstopfung, Mundtrockenheit, Bauchschmerzen, Hautausschlag, Juckreiz, Schwächegefühl, Schlafstörungen, Knochenbrüche von Hüfte, Handgelenk oder Wirbelsäule und ein Anstieg der Leberenzym-Werte vor. Ohne bekannte Häufigkeit sind unter anderem niedrige Natrium-, Magnesium-, Kalzium- oder Kaliumspiegel und eine Dickdarmentzündung mit anhaltendem wässrigem Durchfall [1].
Omeprazol: Gelegentlich kommen unter anderem Schwellungen von Füßen und Knöcheln, Schlafstörungen, Schwindel, Kribbeln, Schläfrigkeit, veränderte Leberwerte, Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz und Knochenbrüche von Hüfte, Handgelenk oder Wirbelsäule vor; selten unter anderem eine niedrige Natriumkonzentration im Blut, Sehstörungen und schwere Nierenprobleme (interstitielle Nephritis). Ohne bekannte Häufigkeit sind ein niedriger Magnesiumwert bei Anwendung über mehr als drei Monate und eine Darmentzündung mit Durchfall [8].
Mehr: Osteoporose, Nährstoffmangel, Natriummangel, Durchfall, Kopfschmerzen.
Jede Häufigkeit gilt nur für den Wirkstoff, bei dem sie steht. Sie sagt nicht, welches Mittel für Sie verträglicher ist. Nebenwirkungen können Sie auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) melden [1, 8]; wie, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden.
Wechselwirkungen und gleichzeitige Einnahme

Beide Packungsbeilagen bitten Sie, Ärztin, Arzt oder Apotheke über alle anderen Arzneimittel zu informieren, auch über nicht verschreibungspflichtige [1, 8].
Clopidogrel: Zwischen Clopidogrel und Omeprazol wurde laut Fachinformation eine Wechselwirkung beobachtet, deren klinische Bedeutung ungewiss ist; sicherheitshalber sollte von einer gleichzeitigen Anwendung abgeraten werden [9]. Die Packungsbeilage der rezeptfreien Omeprazol-Kapseln bittet, Clopidogrel ausdrücklich mitzuteilen [10]. Fach- und Gebrauchsinformation von Pantoprazol nennen Clopidogrel nicht [1, 2]. Ob und wie ein Protonenpumpenhemmer zu Ihrer Behandlung mit Clopidogrel passt, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt.
Abbau über Leberenzyme: Omeprazol hemmt laut Fachinformation mäßig das Enzym CYP2C19; dadurch können zum Beispiel R-Warfarin und andere Vitamin-K-Antagonisten, Cilostazol, Diazepam und Phenytoin langsamer abgebaut werden [9]. Pantoprazol wird laut Fachinformation vor allem über CYP2C19, außerdem über CYP3A4 abgebaut; eine Wechselwirkung mit Mitteln, die über dieselben Enzyme abgebaut werden, kann nicht ausgeschlossen werden [2]. Bei Warfarin oder Phenprocoumon sind unter Pantoprazol eventuell zusätzliche Untersuchungen nötig [1], unter Omeprazol überwacht Sie die Ärztin oder der Arzt möglicherweise bei Beginn und Ende der Einnahme [8].
Beide zusammen: Die rezeptfreien Pantoprazol-Tabletten nehmen Sie laut Packungsbeilage nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln ein, die die Magensäuremenge verringern, etwa anderen Protonenpumpenhemmern wie Omeprazol oder H2-Antagonisten; säurebindende Mittel (Antacida) dürfen bei Bedarf zusätzlich eingenommen werden [4]. Mehr: Pantoprazol, Omeprazol, der Vergleich aller Wirkstoffe der Gruppe unter Protonenpumpenhemmer und der Ratgeber Wechselwirkungen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Packungsbeilagen und Fachinformationen: Für Pantoprazol liegen laut Packungsbeilage keine ausreichenden Daten bei Schwangeren vor; Sie sollten es nur einnehmen, wenn Ihre Ärztin oder Ihr Arzt den Nutzen größer einschätzt als das mögliche Risiko für Ihr Kind [1]. Laut Fachinformation deutet eine moderate Datenmenge (300 bis 1.000 Schwangerschaftsausgänge) nicht auf ein Fehlbildungsrisiko hin; als Vorsichtsmaßnahme soll die Anwendung vermieden werden [2]. Für Omeprazol haben laut Fachinformation drei Studien mit mehr als 1.000 Schwangerschaften keine Hinweise auf unerwünschte Wirkungen auf die Schwangerschaft oder das Kind ergeben; Omeprazol kann in der Schwangerschaft angewendet werden [9]. Fragen Sie vor der Einnahme Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke [1, 8].
Embryotox: Den Erfahrungsumfang in der Schwangerschaft gibt Embryotox für Pantoprazol mit "hoch" an; es kann zur Therapie einer Refluxösophagitis, eines Helicobacter-pylori-Befalls im Rahmen einer Dreifachtherapie oder zur Gastritisprophylaxe eingesetzt werden, besser geeignete Alternativen gibt es laut Embryotox keine [6]. Für Omeprazol gibt Embryotox den Erfahrungsumfang mit "sehr hoch" an; es gehört zu den Mitteln der Wahl bei Refluxösophagitis oder zur Gastritisprophylaxe und ist bei der Helicobacter-Dreifachtherapie der Protonenpumpenhemmer der ersten Wahl [12]. Bei einer Behandlung mit mehreren Medikamenten sollte laut Embryotox gegebenenfalls Pantoprazol bevorzugt werden, da es weniger Arzneimittelwechselwirkungen bedingt [12]. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Stillzeit: Über den Übergang von Pantoprazol in die Muttermilch wurde laut Packungsbeilage berichtet [1]; Omeprazol geht in die Muttermilch über, ein Einfluss auf das Kind ist bei therapeutischen Dosen unwahrscheinlich [8]. Laut Embryotox können Omeprazol oder Pantoprazol in der Stillzeit eingesetzt werden, falls ein Protonenpumpenhemmer erforderlich ist [6, 12]. Die rezeptfreien Pantoprazol-Tabletten sollten Sie in Schwangerschaft und Stillzeit nicht einnehmen [4]; bei den rezeptfreien Omeprazol-Kapseln entscheidet die Ärztin oder der Arzt [10]. Mehr: Pantoprazol in der Schwangerschaft, Omeprazol in der Schwangerschaft, Embryotox und Medikamente in der Schwangerschaft.
Aktuelle Sicherheitsinformationen
Knochenbrüche und Magnesiummangel (BfArM, 26.07.2012): Nach einer europäischen Bewertung durch die Pharmakovigilanz-Arbeitsgruppe des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) und die Koordinierungsgruppe CMDh lagen laut BfArM hinreichende Belege für einen Zusammenhang zwischen Protonenpumpenhemmern und einem erhöhten Auftreten von Knochenbrüchen sowie einer schweren Hypomagnesiämie vor. Mit einer Mitteilung vom 25.07.2012 forderte das BfArM die Zulassungsinhaber aller verschreibungspflichtigen Protonenpumpenhemmer, darunter Omeprazol und Pantoprazol, auf, die Produktinformationen anzupassen [14]. Danach können Protonenpumpenhemmer, besonders in hoher Dosierung und bei Anwendung über mehr als ein Jahr, das Risiko für Brüche von Hüfte, Handgelenk und Wirbelsäule mäßig erhöhen, vor allem bei älteren Menschen oder anderen Risikofaktoren. Eine schwere Hypomagnesiämie wurde nach mindestens drei Monaten, meist nach einem Jahr Behandlung berichtet; bei längerer Behandlung oder zusammen mit Digoxin oder Entwässerungsmitteln sollte die Ärztin oder der Arzt eine Kontrolle der Magnesiumwerte in Betracht ziehen [14].
Wer entscheidet, welches Mittel passt
Die verschreibungspflichtigen Präparate verordnet die Ärztin oder der Arzt [2, 9]; bei Fragen zu den rezeptfreien wenden Sie sich laut Packungsbeilage an Ihre Apotheke [4, 10]. Fragen für das Gespräch:
- Welche anderen Medikamente nehme ich, etwa Clopidogrel, Gerinnungshemmer, Mittel gegen HIV oder Pilze, Methotrexat oder Digoxin?
- Habe ich eine Lebererkrankung, Osteoporose oder eine Unverträglichkeit gegen bestimmte Zucker?
- Wie lange soll ich das Mittel einnehmen, und was gilt bei Einnahme über mehrere Monate?
- Was gilt, wenn ich schwanger bin, eine Schwangerschaft plane oder stille?
Fragen sammeln Sie mit dem Werkzeug Fragen für das Arztgespräch.
Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Mehr: Pantoprazol absetzen, Omeprazol absetzen.
Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen
Pantoprazol: Bei Schwellung von Zunge oder Hals, Schluckbeschwerden, Nesselsucht, Atembeschwerden, allergischer Gesichtsschwellung oder starkem Schwindel mit sehr schnellem Herzschlag und starken Schweißausbrüchen, bei schweren Hautreaktionen mit Blasen oder Ablösen der Haut, bei Gelbfärbung von Haut und Augäpfeln und bei Fieber mit Hautausschlag und Schmerzen beim Wasserlassen oder im unteren Rücken nehmen Sie laut Packungsbeilage keine weiteren Tabletten ein und informieren sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder wenden sich an die Notfallambulanz des nächsten Krankenhauses [1].
Omeprazol: Bei plötzlich pfeifender Atmung, Schwellung von Lippen, Zunge, Rachen oder Körper, Ohnmacht oder Schluckbeschwerden, bei Rötung der Haut mit Blasen oder Ablösen der Haut, großflächigem Ausschlag mit Fieber und bei gelber Haut, dunklem Urin und Müdigkeit beenden Sie laut Packungsbeilage die Einnahme und wenden sich umgehend an eine Ärztin oder einen Arzt. Bei einer Infektion mit Fieber und stark herabgesetztem Allgemeinzustand suchen Sie so schnell wie möglich eine Ärztin oder einen Arzt auf, damit ein Fehlen weißer Blutkörperchen durch einen Bluttest ausgeschlossen werden kann [8].
Beide: Unter anderem ungewollter Gewichtsverlust (bei Omeprazol zusammen mit Schluckbeschwerden), Erbrechen von Blut, schwarzer Stuhl oder schwere oder anhaltende Durchfälle können auf eine andere, ernstere Erkrankung hinweisen; dann informieren Sie laut Packungsbeilage sofort (Pantoprazol) bzw. sprechen umgehend (Omeprazol) mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt [1, 8]. In lebensbedrohlichen Fällen alarmieren Sie den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112, laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) zum Beispiel bei schwerer Atemnot [15]. Weitere Nummern: Notfall und Giftnotruf.
Quellen
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Pantoprazol-ratiopharm 40 mg magensaftresistente Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 03/2026. abgerufen am 18.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Pantoprazol-ratiopharm 40 mg magensaftresistente Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 03/2026. abgerufen am 18.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Pantoprazol-ratiopharm 20 mg magensaftresistente Tabletten (verschreibungspflichtig). ratiopharm GmbH. Stand 10/2025. abgerufen am 18.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg magensaftresistente Tabletten (rezeptfrei). ratiopharm GmbH. Stand 09/2022. abgerufen am 18.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Pantoprazol-ratiopharm SK 20 mg magensaftresistente Tabletten (apothekenpflichtig). ratiopharm GmbH. Stand 09/2022. abgerufen am 18.10.2026
- Embryotox Embryotox: Pantoprazol. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 18.10.2026
- Behörde Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV), Anlage 1, Eintrag Pantoprazol. Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de. Stand AMVV zuletzt geändert durch Art. 1 V v. 19.05.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 149). abgerufen am 18.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Omeprazol-ratiopharm NT 20 mg magensaftresistente Hartkapseln. ratiopharm GmbH. Stand 09/2026. abgerufen am 18.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Omeprazol-ratiopharm NT magensaftresistente Hartkapseln (10/20/40 mg). ratiopharm GmbH. Stand 09/2026. abgerufen am 18.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Omeprazol-ratiopharm SK 20 mg magensaftresistente Hartkapseln (apothekenpflichtig). ratiopharm GmbH. Stand 02/2023. abgerufen am 18.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Omeprazol-ratiopharm SK 20 mg magensaftresistente Hartkapseln (apothekenpflichtig). ratiopharm GmbH. Stand 01/2023. abgerufen am 18.10.2026
- Embryotox Embryotox: Omeprazol. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 18.10.2026
- Behörde Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV), Anlage 1, Eintrag Omeprazol. Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de. Stand AMVV zuletzt geändert durch Art. 1 V v. 19.05.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 149). abgerufen am 18.10.2026
- Behörde Protonenpumpeninhibitoren (verschreibungspflichtige Formen): Risiko von Knochenbrüchen sowie von Hypomagnesiämie, Aufforderung zur Textanpassung (Mitteilung vom 25.07.2012 mit Anlagen 1 und 2). Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Stand 26.07.2012. abgerufen am 18.10.2026
- Über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Abschnitte "116117 oder 112?" und "Fälle für die Notrufnummer 112"). Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), 116117.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 18.10.2026
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Pantoprazol und Omeprazol?
Beide sind Protonenpumpenhemmer: Sie hemmen laut Fachinformation in den säurebildenden Zellen der Magenschleimhaut die Protonenpumpe, den letzten Schritt der Säurebildung. Beide sind unter anderem bei Refluxkrankheit, Geschwüren und Helicobacter pylori bei Geschwüren zugelassen; Omeprazol laut Packungsbeilage auch für Kinder älter als 1 Jahr mit mindestens 10 kg, Pantoprazol 40 mg ab 12 Jahren. Die Packungsbeilagen unterscheiden sich unter anderem bei den häufigen Nebenwirkungen und bei Wechselwirkungen. Welches Mittel für Sie infrage kommt, klären Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke.
Kann ich Pantoprazol und Omeprazol zusammen einnehmen?
Die rezeptfreien Pantoprazol-Tabletten nehmen Sie laut Packungsbeilage nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln ein, die die Magensäuremenge verringern, etwa anderen Protonenpumpenhemmern wie Omeprazol; säurebindende Mittel (Antacida) dürfen Sie bei Bedarf zusätzlich einnehmen. Wer gegen einen Protonenpumpenhemmer allergisch ist, darf laut beiden Packungsbeilagen auch den anderen nicht einnehmen. Fragen Sie im Zweifel in Ihrer Apotheke.
Welche Präparate gibt es ohne Rezept, und wie lange darf ich sie nehmen?
Rezeptfrei sind laut Arzneimittelverschreibungsverordnung nur Präparate mit 20 mg gegen Sodbrennen und saures Aufstoßen, bei Pantoprazol für Erwachsene in Packungen mit höchstens 14 Tabletten, bei Omeprazol für höchstens 14 Tage und in Packungen mit höchstens 280 mg Wirkstoff. Die rezeptfreien Pantoprazol-Tabletten sollten Sie laut Packungsbeilage nicht ohne ärztlichen Rat länger als 4 Wochen einnehmen; bessern sich die Beschwerden nach 2 Wochen nicht, wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Die rezeptfreien Omeprazol-Kapseln nehmen Sie nicht länger als 14 Tage ein, ohne Ihre Ärztin oder Ihren Arzt zu befragen. Zur Vorbeugung sollten Sie laut beiden Packungsbeilagen keines der beiden einnehmen. Die Dosis steht unter Pantoprazol und Omeprazol.
Was gilt, wenn ich Clopidogrel einnehme?
Zwischen Clopidogrel und Omeprazol wurde laut Fachinformation eine Wechselwirkung beobachtet, deren klinische Bedeutung ungewiss ist; sicherheitshalber sollte von einer gleichzeitigen Anwendung abgeraten werden. Laut Packungsbeilage der rezeptfreien Omeprazol-Kapseln sollten Sie Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke ausdrücklich mitteilen, wenn Sie Clopidogrel einnehmen. Die Fach- und Gebrauchsinformation von Pantoprazol nennen Clopidogrel nicht. Ändern Sie Ihre Medikamente nicht selbst, sondern sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Was sagen Packungsbeilage und Embryotox zu Schwangerschaft und Stillzeit?
Pantoprazol sollten Sie laut Packungsbeilage nur einnehmen, wenn Ihre Ärztin oder Ihr Arzt den Nutzen größer einschätzt als das mögliche Risiko für das Kind; laut Fachinformation von Pantoprazol soll die Anwendung als Vorsichtsmaßnahme vermieden werden. Laut Fachinformation von Omeprazol kann es in der Schwangerschaft angewendet werden. Laut Embryotox gehört Omeprazol zu den Mitteln der Wahl bei Refluxösophagitis, Pantoprazol kann eingesetzt werden. Bei einer Behandlung mit mehreren Medikamenten sollte laut Embryotox gegebenenfalls Pantoprazol bevorzugt werden, da es weniger Wechselwirkungen bedingt. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Was passiert bei langer Einnahme mit Knochen und Magnesium?
Laut beiden Packungsbeilagen können Protonenpumpenhemmer das Risiko für Brüche von Hüfte, Handgelenk und Wirbelsäule leicht erhöhen, besonders bei Einnahme über mehr als ein Jahr. Bei Einnahme über mehr als drei Monate kann der Magnesiumwert im Blut sinken; Zeichen können laut Packungsbeilage von Omeprazol Erschöpfung, unfreiwillige Muskelkontraktionen, Verwirrtheit, Krämpfe, Schwindelgefühl und eine erhöhte Herzfrequenz sein. Dann informieren Sie laut beiden Packungsbeilagen umgehend Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
Darf ich Pantoprazol oder Omeprazol einfach absetzen?
Laut den Packungsbeilagen der verschreibungspflichtigen Präparate setzen Sie die Tabletten nicht ab bzw. brechen die Einnahme nicht ab, ohne zuerst mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke zu sprechen. Die Einnahme der rezeptfreien Pantoprazol-Tabletten beenden Sie laut Packungsbeilage, wenn Sie vollständig beschwerdefrei sind; bei den rezeptfreien Omeprazol-Kapseln sollte die Behandlung laut Fachinformation eingestellt werden, sobald vollständige Beschwerdefreiheit eingetreten ist. Mehr: Pantoprazol absetzen und Omeprazol absetzen.
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
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Ratgeber Apixaban oder Rivaroxaban?Apixaban und Rivaroxaban sind verschreibungspflichtige Gerinnungshemmer, die den Faktor Xa hemmen.
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Ratgeber Cetirizin oder Loratadin?Cetirizin und Loratadin sind rezeptfreie Antihistaminika gegen Heuschnupfen und Nesselsucht.
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