MedikamenteDetailfrage
Venlafaxin und Gewichtszunahme
Gewichtszunahme gehört laut Packungsbeilage zu den häufigen Nebenwirkungen von Venlafaxin, kann also bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen; ebenfalls häufig sind eine Gewichtsabnahme und ein verminderter Appetit. Wie viel sich das Gewicht verändert, ab wann und ob das von der Dosis abhängt, geben Packungsbeilage und Fachinformation nicht an. Sprechen Sie eine Veränderung in Ihrer Praxis an. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Venlafaxin kann das Körpergewicht verändern, und zwar in beide Richtungen. Gewichtszunahme gehört laut Packungsbeilage zu den häufigen Nebenwirkungen, kann also bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen. Ebenfalls häufig sind eine Gewichtsabnahme und ein verminderter Appetit [1]. Wie viel sich das Gewicht verändert, nach welcher Zeit und ob das von der Dosis abhängt, geben Packungsbeilage und Fachinformation nicht an [1, 2].
Sprechen Sie eine Gewichtsveränderung in Ihrer Praxis an. Alle Nebenwirkungen und Einnahmehinweise finden Sie auf der Seite zum Wirkstoff Venlafaxin.
Wie häufig eine Gewichtszunahme vorkommt
Packungsbeilage und Fachinformation stufen Gewichtszunahme und Gewichtsabnahme beide als häufig ein. In der Packungsbeilage heißt das: Bis zu 1 von 10 Behandelten können betroffen sein [1]. Die Fachinformation führt beide unter den Untersuchungen mit einer Häufigkeit von mindestens 1 von 100 und weniger als 1 von 10 Behandelten [2].
Rund um Gewicht, Appetit, Blutfette und Wasserhaushalt nennen Packungsbeilage und Fachinformation diese Nebenwirkungen [1, 2]:
- Häufig (bis zu 1 von 10 Behandelten): Gewichtszunahme, Gewichtsabnahme, verminderter Appetit und ein erhöhter Cholesterinspiegel [1, 2].
- Selten (bis zu 1 von 1.000 Behandelten): eine übermäßige Wassereinlagerung durch eine unangemessene Ausschüttung des antidiuretischen Hormons (SIADH) und ein zu niedriger Natriumwert im Blut (Hyponatriämie) [1, 2].
Laut Fachinformation wurden klinisch relevante Erhöhungen des Cholesterinspiegels bei 5,3 Prozent der Behandelten beobachtet, die in placebokontrollierten Studien mindestens 3 Monate lang Venlafaxin erhielten, unter einem Scheinmedikament (Placebo) bei 0,0 Prozent. Bei einer Langzeitbehandlung sollte laut Fachinformation erwogen werden, den Cholesterinspiegel zu bestimmen [2]. Mehr dazu: Blutfette und Medikamente. Welche anderen Mittel das Gewicht erhöhen können, zeigt die Seite Gewichtszunahme durch Medikamente.
Kinder und Jugendliche
Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sollte Venlafaxin laut Packungsbeilage normalerweise nicht angewendet werden [1]. In placebokontrollierten Studien mit Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 17 Jahren ähnelte das Nebenwirkungsprofil laut Fachinformation insgesamt dem bei Erwachsenen. Wie bei Erwachsenen wurden ein verminderter Appetit, eine Gewichtsabnahme, ein Blutdruckanstieg und erhöhte Cholesterinwerte beobachtet [2]. Laut Packungsbeilage sind die langfristigen Auswirkungen in dieser Altersgruppe auf Wachstum, Reifung sowie geistige Entwicklung und Verhaltensentwicklung noch nicht bekannt [1].
| Angabe | Bedeutung in der Packungsbeilage | Fachinformation | Anschaulich |
|---|---|---|---|
| Sehr häufig | kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen | ≥ 1/10 | mehr als 100 von 1.000 |
| Häufig | kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen | ≥ 1/100 bis < 1/10 | 10 bis unter 100 von 1.000 |
| Gelegentlich | kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen | ≥ 1/1.000 bis < 1/100 | 1 bis unter 10 von 1.000 |
| Selten | kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen | ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000 | 1 bis unter 10 von 10.000 |
| Sehr selten | kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen | < 1/10.000 | weniger als 1 von 10.000 |
| Nicht bekannt | Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar | nicht bekannt | nicht abschätzbar |
Woran Sie eine Gewichtszunahme durch das Medikament erkennen

Packungsbeilage und Fachinformation beschreiben nicht, wann sich das Gewicht nach Beginn der Behandlung verändert, wie stark und ob die Veränderung im Verlauf oder nach dem Ende der Behandlung zurückgeht. Wie Venlafaxin das Gewicht beeinflusst, erklären sie ebenfalls nicht [1, 2]. Auch die Erkrankung selbst kann eine Rolle spielen: Zu den Zusatzsymptomen einer depressiven Episode nach der Klassifikation ICD-10-GM zählt die Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) Unipolare Depression Appetitverlust oder gesteigerten Appetit mit entsprechender Gewichtsveränderung [11].
Laut dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ist eine übermäßige Gewichtszunahme die langfristige Folge eines unausgewogenen Energiehaushalts, wenn also mehr Kalorien aufgenommen als verbraucht werden. Zu einer Gewichtszunahme können laut IQWiG außerdem hormonelle Störungen wie eine unbehandelte Schilddrüsenunterfunktion, Essstörungen, eine familiäre Veranlagung, Medikamente, Depressionen und chronische körperliche Erkrankungen, Stress und ein Rauchstopp beitragen [12].
Kontrollen in der Praxis: Die NVL führt das Körpergewicht in ihrer Tabelle der empfohlenen Verlaufskontrollen unter Antidepressiva außer den trizyklischen Antidepressiva: vor Beginn der Behandlung, nach 3 und nach 6 Monaten und danach vierteljährlich. Bei langfristig stabilen Patientinnen und Patienten können laut Leitlinie gegebenenfalls seltenere Kontrollen ausreichen. Die Zahl der Kontrollen ist nicht empirisch belegt; es handelt sich um Orientierungswerte [11]. Manche Nebenwirkungen wie Veränderungen des Cholesterinspiegels bemerken Sie möglicherweise selbst nicht; laut Packungsbeilage möchte Ihre Ärztin oder Ihr Arzt deshalb eventuell gelegentlich Blut untersuchen, vor allem wenn Sie Venlafaxin längere Zeit einnehmen [1].
Wasser im Körper: Schwellungen an Armen oder Beinen durch Wassereinlagerung (periphere Ödeme) stehen nicht in der Nebenwirkungstabelle der Fachinformation von Venlafaxin [2]. Selten ist laut Packungsbeilage eine übermäßige Wassereinlagerung, die als SIADH bekannt ist, ebenso eine Verringerung der Natriumkonzentration im Blut [1]. Laut Fachinformation wurde das meist bei Menschen mit Flüssigkeitsmangel berichtet; bei Älteren, bei Einnahme von Entwässerungsmitteln (Diuretika) und bei anderweitigem Flüssigkeitsmangel kann das Risiko erhöht sein [2]. Mehr dazu: Natriummangel durch Medikamente. Schwellungen von Gesicht, Mund, Zunge, Rachen, Händen oder Füßen nennt die Packungsbeilage dagegen als Warnzeichen (siehe unten) [1].
Was Sie tun können
Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wenn sich Ihr Gewicht unter Venlafaxin verändert. Laut Packungsbeilage wenden Sie sich bei Nebenwirkungen an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke; das gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in der Packungsbeilage stehen [1]. Laut NVL soll ein Antidepressivum unter anderem nach seinem Sicherheitsprofil und nach der Präferenz der Patientinnen und Patienten ausgewählt werden; dazu zählt, ob sie das mögliche Nebenwirkungsprofil akzeptieren [11]. Belastet Sie die Gewichtsveränderung, sagen Sie das im Gespräch offen.
Mittel zum Abnehmen nur nach Rücksprache
Laut Fachinformation sind Sicherheit und Wirksamkeit von Venlafaxin zusammen mit Arzneimitteln zur Gewichtsreduktion nicht erwiesen; eine solche Kombination wird nicht empfohlen. Venlafaxin selbst ist weder allein noch in Kombination zur Gewichtsreduktion zugelassen [2]. Unter den Arzneimitteln, bei deren gleichzeitiger Einnahme mit Venlafaxin ein Serotonin-Syndrom auftreten kann, nennt die Packungsbeilage auch Mittel mit Sibutramin, das bei Gewichtsreduktion angewendet wird, und Mittel mit Amphetaminen. Beginnen Sie laut Packungsbeilage kein weiteres Arzneimittel, auch kein rezeptfreies oder pflanzliches, ohne vorher mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke gesprochen zu haben [1]. Mehr dazu: Wechselwirkungen.
Wenn Sie Diabetes haben
Laut Packungsbeilage kann Venlafaxin Ihren Blutzuckerspiegel verändern; die Dosierungen Ihrer Diabetes-Arzneimittel müssen deshalb möglicherweise angepasst werden [1]. Laut Fachinformation kann die Blutzuckereinstellung bei Menschen mit Diabetes durch die Behandlung mit SSRI oder Venlafaxin beeinflusst sein [2]. Fragen Sie in Ihrer Praxis, wie oft Sie Ihren Blutzucker messen sollen. Mehr dazu: Blutzuckerveränderungen durch Medikamente.
Ernährung und Bewegung
Um Übergewicht vorzubeugen, sind laut gesund.bund.de vor allem eine ausgewogene Ernährung und genügend Bewegung entscheidend; schon mehr Bewegung im Alltag, etwa Treppensteigen oder Spazieren, kann viel bewirken. Von Crash-Diäten rät das Portal ab. Beratung bieten ärztliche und therapeutische Fachkräfte, ausgebildete Ernährungsberaterinnen und Ernährungsberater sowie Selbsthilfegruppen an. Bei Getränken weist das Portal darauf hin, dass Alkohol und zuckerhaltige Säfte und Limonaden die Gewichtszunahme fördern [13]. Während der Behandlung mit Venlafaxin sollen Sie laut Packungsbeilage ohnehin keinen Alkohol trinken [1].
Fragen für das Arztgespräch
- Kann meine Gewichtsveränderung mit Venlafaxin zusammenhängen, oder kommen andere Ursachen infrage, etwa die Erkrankung selbst oder andere Medikamente?
- Wie oft kontrollieren wir mein Gewicht, und sollten Cholesterin oder Natrium im Blut bestimmt werden?
- Ich habe Diabetes: Müssen meine Diabetesmittel angepasst werden, und wie oft soll ich meinen Blutzucker messen?
- Welche Bewegung ist für mich sinnvoll?
- Ist eine Ernährungsberatung für mich sinnvoll?
Sie können Nebenwirkungen laut Packungsbeilage auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) melden [1]. Wie das geht, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden.
Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen
Schwellungen und Atemnot: Schwellen Gesicht, Mund, Zunge, Rachen, Hände oder Füße an, oder bekommen Sie einen juckenden Hautausschlag (Nesselsucht) oder Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen, nehmen Sie Venlafaxin laut Packungsbeilage nicht mehr ein. Sprechen Sie unverzüglich mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt oder suchen Sie die Notfallambulanz des nächstgelegenen Krankenhauses auf [1].
Zeichen eines Serotonin-Syndroms: Ein Serotonin-Syndrom kann laut Packungsbeilage auftreten, insbesondere wenn Venlafaxin zusammen mit anderen Arzneimitteln eingenommen wird, etwa mit den oben genannten Mitteln mit Sibutramin oder Amphetaminen. Anzeichen können eine Kombination aus Ruhelosigkeit, Sinnestäuschungen, Koordinationsverlust, beschleunigtem Herzschlag, erhöhter Körpertemperatur, raschen Blutdruckänderungen, überaktiven Reflexen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Koma sein. Auch dann nehmen Sie Venlafaxin laut Packungsbeilage nicht mehr ein und wenden sich unverzüglich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder an die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses [1]. Holen Sie in jedem Fall sofort ärztliche Hilfe.
Quellen
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Venlafaxin-ratiopharm 37,5 mg/75 mg/150 mg Hartkapseln, retardiert. ratiopharm GmbH. Stand 09/2026. abgerufen am 10.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Venlafaxin-ratiopharm Hartkapseln, retardiert. ratiopharm GmbH. Stand 09/2026. abgerufen am 10.10.2026
- Embryotox Embryotox: Venlafaxin. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. abgerufen am 10.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Venlafaxin-ratiopharm 75 mg Retardtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 06/2025. abgerufen am 16.10.2026
- Leitlinie Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression, Langfassung, Version 3.2 (AWMF-Register-Nr. nvl-005), Kapitel 2.3.2 (Abbildung 3), Kapitel 4.4.3 mit Empfehlung 4-4 und Tabelle 27, Tabelle 28. Bundesärztekammer, Kassenärztliche Bundesvereinigung, AWMF. Stand Version 3.2, Juli 2023 (gültig bis 29.09.2027). abgerufen am 16.10.2026
- Ursachen für Adipositas. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 24.08.2022. abgerufen am 16.10.2026
- Behörde Übergewicht. Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de. Stand 14.01.2026. abgerufen am 16.10.2026
- Über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Abschnitt "Fälle für die Notrufnummer 112"). Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), 116117.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 16.10.2026
Häufige Fragen
Macht Venlafaxin dick?
Venlafaxin kann das Gewicht erhöhen. Gewichtszunahme gehört laut Packungsbeilage zu den häufigen Nebenwirkungen, kann also bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen. Ebenfalls häufig sind laut Packungsbeilage eine Gewichtsabnahme und ein verminderter Appetit. Wie viel sich das Gewicht verändert, geben Packungsbeilage und Fachinformation nicht an.
Nimmt man mit Venlafaxin eher zu oder ab?
Packungsbeilage und Fachinformation führen Gewichtszunahme und Gewichtsabnahme beide als häufige Nebenwirkungen auf; welche der beiden öfter vorkommt, geben sie nicht an. Notieren Sie Ihr Gewicht im Nebenwirkungs-Tagebuch und sprechen Sie Veränderungen in der Praxis an.
Wie viel nimmt man mit Venlafaxin zu, und hängt das von der Dosis ab?
Dazu machen Packungsbeilage und Fachinformation keine Angabe. Sie nennen weder Kilogramm- oder Prozentwerte noch einen Zeitpunkt oder eine Dosis, ab der sich das Gewicht verändert. Ihre Dosis legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest; ändern Sie sie nicht selbst, sondern sprechen Sie eine Gewichtsveränderung in der Praxis an.
Was kann ich gegen die Gewichtszunahme durch Venlafaxin tun?
Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Sprechen Sie die Zunahme in der Praxis an und nennen Sie alle Mittel, die Sie einnehmen. Um Übergewicht vorzubeugen, sind laut gesund.bund.de vor allem eine ausgewogene Ernährung und genügend Bewegung entscheidend; von Crash-Diäten rät das Portal ab.
Darf ich während der Behandlung Mittel zum Abnehmen einnehmen?
Nur nach Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Laut Fachinformation sind Sicherheit und Wirksamkeit von Venlafaxin zusammen mit Arzneimitteln zur Gewichtsreduktion nicht erwiesen, und eine solche Kombination wird nicht empfohlen. Die Packungsbeilage nennt Mittel mit Sibutramin, das bei Gewichtsreduktion angewendet wird, und Mittel mit Amphetaminen unter den Arzneimitteln, bei deren gleichzeitiger Einnahme ein Serotonin-Syndrom auftreten kann. Venlafaxin selbst ist nicht zur Gewichtsreduktion zugelassen.
Nimmt man nach dem Absetzen von Venlafaxin wieder ab?
Dazu machen Packungsbeilage und Fachinformation keine Angabe. Bevor Sie wegen des Gewichts etwas an der Behandlung ändern, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Was beim Beenden der Behandlung gilt, lesen Sie unter Venlafaxin absetzen.
Gibt es eine Alternative zu Venlafaxin ohne Gewichtszunahme?
Ob ein anderes Mittel für Sie infrage kommt, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt mit Ihnen. Laut Nationaler VersorgungsLeitlinie soll ein Antidepressivum unter anderem nach seinem Sicherheitsprofil und nach der Präferenz der Patientinnen und Patienten ausgewählt werden; dazu zählt, ob sie das mögliche Nebenwirkungsprofil akzeptieren. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Was muss ich mit Diabetes beachten?
Laut Packungsbeilage kann Venlafaxin Ihren Blutzuckerspiegel verändern; die Dosierungen Ihrer Diabetes-Arzneimittel müssen deshalb möglicherweise angepasst werden. Laut Fachinformation kann die Blutzuckereinstellung bei Menschen mit Diabetes durch die Behandlung beeinflusst sein. Fragen Sie in Ihrer Praxis, wie oft Sie Ihren Blutzucker messen sollen.
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
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