MedikamenteDetailfrage
Ibuprofen absetzen
Ein Ausschleichen oder Absetzerscheinungen beschreiben Packungsbeilage und Fachinformation von Ibuprofen nicht. Rezeptfreie Tabletten sind laut Packungsbeilage für die kurzzeitige Behandlung bestimmt; brauchen Erwachsene sie länger als 3 Tage bei Fieber oder 4 Tage bei Schmerzen, sollten sie ärztlichen Rat einholen, bei Kindern und Jugendlichen gilt die Grenze von 3 Tagen. Bei Zeichen einer Magen-Darm-Blutung oder einer schweren allergischen Reaktion nehmen Sie Ibuprofen laut Packungsbeilage nicht weiter ein und begeben sich sofort in ärztliche Behandlung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Ein Ausschleichen beschreiben Packungsbeilage und Fachinformation von Ibuprofen nicht, ebenso keine Beschwerden, die durch das Absetzen entstehen [1, 2, 4, 7]. Worauf es beim Beenden ankommt, hängt davon ab, ob Sie rezeptfreie Tabletten kurz selbst gegen Schmerzen oder Fieber einnehmen oder ob Ihnen Ibuprofen gegen eine rheumatische Erkrankung verordnet wurde [1, 7].
Grundlage sind Packungsbeilage und Fachinformation der rezeptfreien IBU-ratiopharm 400 mg akut Schmerztabletten sowie der verschreibungspflichtigen Ibu-ratiopharm Filmtabletten mit 400, 600 und 800 mg; maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats [1, 2, 4, 7]. Was die Packungsbeilage zu Alkohol sagt, steht auf der Seite Ibuprofen und Alkohol.
Was Packungsbeilage und Fachinformation zum Absetzen sagen
Selbstbehandlung mit rezeptfreiem Ibuprofen
Ohne Rezept gibt es Ibuprofen zum Einnehmen mit höchstens 400 mg je Tablette gegen leichte bis mäßig starke Schmerzen und Fieber [5]. Solche Tabletten sind laut Packungsbeilage für die kurzzeitige Behandlung bestimmt, etwa bei Kopf-, Zahn- oder Regelschmerzen und bei Fieber [1]. Dabei sollte laut Packungsbeilage die niedrigste wirksame Dosis für die kürzeste Dauer angewendet werden, die zur Linderung der Beschwerden nötig ist [1].
Brauchen Erwachsene das Mittel länger als 3 Tage bei Fieber oder länger als 4 Tage bei Schmerzen oder werden die Beschwerden schlimmer, sollten sie laut Packungsbeilage ärztlichen Rat einholen. Für Kinder und Jugendliche gilt die Grenze von 3 Tagen [1]. Reicht die Linderung nicht aus, erhöhen Sie die Dosis nicht selbst, sondern fragen Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [1]. Wie viel Sie je Einnahme und am Tag höchstens nehmen dürfen, steht auf der Seite Ibuprofen.
Nehmen Sie Ibuprofen während einer Infektion, wenden Sie sich laut Packungsbeilage unverzüglich an eine Ärztin oder einen Arzt, wenn Beschwerden wie Fieber und Schmerzen anhalten oder schlimmer werden. Ibuprofen kann Anzeichen einer Infektion verdecken. Dadurch kann sich eine angemessene Behandlung verzögern, was das Risiko für Komplikationen erhöhen kann. Beobachtet wurde das bei bakterieller Lungenentzündung und bei bakteriellen Hautinfektionen im Zusammenhang mit Windpocken [1, 2].
Verordnetes Ibuprofen bei rheumatischen Erkrankungen
Verschreibungspflichtige Präparate wie Ibu-ratiopharm Filmtabletten mit 400, 600 oder 800 mg sind zugelassen zur Behandlung von Schmerz und Entzündung bei akuten Gelenkentzündungen einschließlich Gichtanfall, bei chronischen Gelenkentzündungen, besonders der rheumatoiden Arthritis, bei Morbus Bechterew und anderen entzündlich-rheumatischen Wirbelsäulenerkrankungen, bei Reizzuständen einer Arthrose, bei entzündlichem Weichteilrheuma und bei schmerzhaften Schwellungen nach Verletzungen [4, 7].
Diese Tabletten nehmen Sie laut Packungsbeilage immer genau nach Absprache mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke ein [7]. Bei rheumatischen Erkrankungen kann die Einnahme über einen längeren Zeitraum erforderlich sein; über die Dauer entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt [4, 7]. Auch hier sollte laut Packungsbeilage die niedrigste wirksame Dosis für die kürzeste nötige Dauer angewendet werden [7]. Wer Ibuprofen länger einnimmt, braucht regelmäßige Kontrollen der Leberwerte, der Nierenfunktion und des Blutbilds [4, 7].
Wann die Einnahme beendet wird
Packungsbeilage und Fachinformation nennen Situationen, in denen Ibuprofen nicht weiter eingenommen wird [1, 2, 4]:
- Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüre: Kommt es während der Behandlung dazu, ist sie abzubrechen [1, 2].
- Schwere Hautreaktionen: Die meisten traten laut Fachinformation innerhalb des ersten Monats auf. Bei Anzeichen sollte Ibuprofen unverzüglich abgesetzt und eine andere geeignete Behandlung erwogen werden [2, 4].
- Überempfindlichkeitsreaktionen: Bei ersten Anzeichen einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion muss die Behandlung abgebrochen werden [1, 2].
- Sehstörungen: Laut Fachinformation sollten Betroffene unverzüglich die Ärztin oder den Arzt informieren und die Einnahme abbrechen [2, 4].
- Zeichen einer Nierenerkrankung oder einer Störung der Blutbildung: Bei Zeichen einer Nierenerkrankung beenden Sie die Einnahme laut Packungsbeilage und nehmen sofort Kontakt mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt auf. Bei Zeichen einer Störung der Blutbildung ist das Mittel sofort abzusetzen und die Ärztin oder der Arzt aufzusuchen; eine Selbstbehandlung mit Schmerz- oder Fiebermitteln sollte unterbleiben [1].
Die Zeichen im Einzelnen zeigt die Liste im Abschnitt Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen.
Kopfschmerzen durch zu häufige Einnahme von Schmerzmitteln
Die längere Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese laut Packungsbeilage der rezeptfreien Tabletten verschlimmern. Ist das der Fall oder wird es vermutet, sollte ärztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgebrochen werden [1]. An einen Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch sollte laut Packungsbeilage und Fachinformation gedacht werden, wenn jemand häufig oder täglich Kopfschmerzen hat, obwohl oder gerade weil er regelmäßig Mittel gegen Kopfschmerzen einnimmt [1, 2].
Die Packungsbeilage der verschreibungspflichtigen Tabletten mit 600 mg sagt: Bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Leiden Sie trotz der Einnahme häufig unter Kopfschmerzen, fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt um Rat [7]. Was beim Beenden dann zu erwarten ist, beschreiben Packungsbeilagen und Fachinformationen nicht [1, 2, 4, 7]. Mehr dazu: Kopfschmerzen durch Medikamente.
Vor einer Operation
Haben Sie Ibuprofen vor einem operativen Eingriff eingenommen, fragen Sie laut Packungsbeilage Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Zahnarztpraxis oder informieren Sie sie [1, 7]. Ibuprofen kann die Funktion der Blutplättchen vorübergehend hemmen; Menschen mit Gerinnungsstörungen sollten deshalb sorgfältig überwacht werden [1, 2]. Direkt nach größeren Operationen ist laut Packungsbeilage eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich [1]. Eine Frist für das Absetzen vor einem Eingriff nennen Packungsbeilage und Fachinformation nicht [1, 2]. Ob und wann Sie Ibuprofen pausieren, legt die Ärztin oder der Arzt fest. Mehr dazu im Ratgeber Medikamente vor Untersuchungen.
Kinderwunsch und Schwangerschaft
Ibuprofen gehört zu den Arzneimitteln, die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können; diese Wirkung bildet sich laut Packungsbeilage nach dem Absetzen zurück [1, 2]. Laut Fachinformation der verschreibungspflichtigen Tabletten wird die Anwendung bei Frauen, die schwanger werden möchten, nicht empfohlen. Bei Frauen, die Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden, oder bei denen Untersuchungen zur Unfruchtbarkeit laufen, sollte die Ärztin oder der Arzt laut Fachinformation erwägen, Ibuprofen abzusetzen [4].
Stellen Sie während der Einnahme eine Schwangerschaft fest, benachrichtigen Sie laut Packungsbeilage Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. In den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie Ibuprofen nicht einnehmen [1]. Ab der 20. Schwangerschaftswoche kann Ibuprofen laut Fachinformation über eine Nierenfunktionsstörung beim Kind zu einer verringerten Fruchtwassermenge führen; das bildet sich nach dem Absetzen in der Regel zurück. Auch eine Verengung eines Blutgefäßes am Herzen des Kindes (Ductus arteriosus) wurde nach einer Behandlung im zweiten Schwangerschaftsdrittel berichtet; sie hat sich in den meisten Fällen nach dem Absetzen zurückgebildet. Wird eines davon festgestellt, sollte die Ärztin oder der Arzt Ibuprofen laut Fachinformation absetzen [2]. Mehr im Ratgeber Medikamente in der Schwangerschaft.
Welche Beschwerden beim Absetzen auftreten können
Absetz- oder Entzugserscheinungen nennen die Packungsbeilagen und Fachinformationen von Ibuprofen nicht [1, 2, 4, 7]. Ibuprofen wird laut Packungsbeilage zur symptomatischen Behandlung eingesetzt, also gegen Beschwerden wie Schmerzen, Entzündung und Fieber [1, 7]. Bei rheumatoider Arthritis können entzündungshemmende Schmerzmittel laut IQWiG die Beschwerden lindern, schützen aber nicht vor Gelenkschäden [11]. Kommen Schmerzen, Schwellungen oder Fieber nach dem Absetzen zurück oder halten sie an, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke.
Häufig, also bei bis zu 1 von 10 Behandelten, treten unter Ibuprofen Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung auf [1, 2]. Packungsbeilage und Fachinformation nennen sie als Nebenwirkungen während der Einnahme, nicht als Folge des Absetzens [1, 2]. Die Nebenwirkungen sind laut Packungsbeilage überwiegend von der Dosis abhängig und von Mensch zu Mensch unterschiedlich [1]. Mehr dazu: Magenbeschwerden durch Medikamente.
Wie Ärztinnen und Ärzte beim Absetzen vorgehen

Ein Schema zum Ausschleichen nennen Packungsbeilagen und Fachinformationen von Ibuprofen nicht [1, 2, 4, 7]. Über die Dauer einer verordneten Behandlung entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt [4, 7]. Nebenwirkungen lassen sich laut Fachinformation verringern, wenn die niedrigste wirksame Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum angewendet wird [2, 4].
Vor Beginn einer Langzeitbehandlung bei Menschen mit Risikofaktoren für Herz und Gefäße, etwa Bluthochdruck, erhöhten Blutfetten, Diabetes oder Rauchen, sieht die Fachinformation eine sorgfältige Abwägung vor, besonders wenn hohe Dosen erforderlich sind [2, 4]. Ältere Menschen bekommen nach NSAR häufiger Nebenwirkungen, vor allem Blutungen und Durchbrüche im Magen-Darm-Bereich; bei ihnen ist eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich [1].
Bei rheumatoider Arthritis eignen sich entzündungshemmende Schmerzmittel laut IQWiG, um akute Schmerzen zu lindern und die Zeit zu überbrücken, bis die Wirkung krankheitsmodifizierender Mittel einsetzt. Bis diese wirken, kann es mehrere Wochen dauern [11]. Wie Ihre Behandlung weitergeht, legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest. Mehr zu den Erkrankungen: Rheumatoide Arthritis und Arthrose.
Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben [1, 7]. Bei den rezeptfreien Tabletten warten Sie nach einer Einzeldosis laut Packungsbeilage mindestens 6 Stunden bis zur nächsten Einnahme [1].
Was Sie tun können
Diese Fragen helfen, das Gespräch mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke vorzubereiten:
- Wie lange soll ich Ibuprofen in meiner Situation einnehmen, und wann ist ein Ende geplant?
- Was tue ich, wenn Schmerzen oder Schwellungen nach dem Absetzen wiederkommen?
- Könnten meine häufigen Kopfschmerzen mit der Einnahme von Schmerzmitteln zusammenhängen?
- Muss ich Ibuprofen vor einer geplanten Operation oder einem Eingriff in der Zahnarztpraxis pausieren?
- Sind bei mir Kontrollen von Leberwerten, Nierenfunktion und Blutbild nötig?
- Ich möchte schwanger werden: Was bedeutet das für meine Behandlung?
- Nehme ich wegen Ibuprofen einen Magenschutz, und wie geht es damit nach dem Absetzen weiter?
Wie Schmerzmittel allgemein angewendet werden, erklärt der Ratgeber Schmerzmittel richtig anwenden. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke; Sie können sie auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) melden [1]. Wie das geht, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden.
Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen
Die Liste unten nennt die Warnzeichen aus der Packungsbeilage und was dann jeweils zu tun ist [1]. Blutungen, Geschwüre und Durchbrüche im Magen-Darm-Trakt wurden unter allen NSAR zu jedem Zeitpunkt der Behandlung berichtet, mit oder ohne vorherige Warnzeichen; schwere allergische Reaktionen können selbst bei der ersten Anwendung vorkommen [1, 2]. Bei solchen Zeichen nehmen Sie Ibuprofen laut Packungsbeilage nicht weiter ein und begeben sich sofort in ärztliche Behandlung [1]. Holen Sie in jedem Fall sofort ärztliche Hilfe. Telefonnummern finden Sie unter Notfall und Giftnotruf.
Haben Sie mehr eingenommen, als Sie sollten, oder haben Kinder aus Versehen Tabletten geschluckt, wenden Sie sich laut Packungsbeilage immer an eine Ärztin, einen Arzt oder ein Krankenhaus in Ihrer Nähe [1].
Quellen
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation IBU-ratiopharm 400 mg akut Schmerztabletten. ratiopharm GmbH. Stand 11/2024. abgerufen am 10.10.2026
- Fachinformation Fachinformation IBU-ratiopharm 400 mg akut Schmerztabletten. ratiopharm GmbH. Stand 06/2026. abgerufen am 10.10.2026
- Embryotox Embryotox: Ibuprofen. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. abgerufen am 10.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Ibu-ratiopharm 400 mg/600 mg/800 mg Filmtabletten (verschreibungspflichtig). ratiopharm GmbH. Stand 06/2026. abgerufen am 10.10.2026
- Behörde Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV), Anlage 1, Eintrag Ibuprofen. Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de). Stand 19.05.2026. abgerufen am 10.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Ramipril-ratiopharm 5 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 09/2024. abgerufen am 10.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Ibu-ratiopharm 600 mg Filmtabletten (verschreibungspflichtig). ratiopharm GmbH. Stand 01/2025. abgerufen am 10.10.2026
- Schmerzmittel bei rheumatoider Arthritis. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 15.11.2023. abgerufen am 16.10.2026
Häufige Fragen
Kann man Ibuprofen einfach absetzen oder muss man es ausschleichen?
Ein Ausschleichen beschreiben Packungsbeilage und Fachinformation von Ibuprofen nicht, ebenso keine Absetzerscheinungen. Rezeptfreie Tabletten sind laut Packungsbeilage für die kurzzeitige Behandlung bestimmt; dabei sollte die niedrigste wirksame Dosis für die kürzeste nötige Dauer angewendet werden. Über die Dauer einer verordneten Behandlung, etwa bei rheumatischen Erkrankungen, entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.
Gibt es Entzugserscheinungen, wenn man Ibuprofen absetzt?
Entzugs- oder Absetzerscheinungen nennen Packungsbeilage und Fachinformation von Ibuprofen nicht. Kommen Schmerzen oder Fieber nach dem Absetzen zurück oder halten sie an, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke. Haben Sie Ibuprofen über längere Zeit gegen Kopfschmerzen eingenommen, beachten Sie den Hinweis der Packungsbeilage zu Kopfschmerzen durch Schmerzmittel.
Kopfschmerzen nach dem Absetzen von Ibuprofen: Was tun?
Die längere Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese laut Packungsbeilage der rezeptfreien Tabletten verschlimmern. Ist das der Fall oder wird es vermutet, sollte ärztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgebrochen werden. Was beim Beenden dann zu erwarten ist, beschreiben Packungsbeilage und Fachinformation nicht. Besprechen Sie das Vorgehen mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt und notieren Sie, wann Kopfschmerzen auftreten und welche Mittel Sie nehmen.
Muss ich Ibuprofen vor einer Operation absetzen?
Haben Sie Ibuprofen vor einem operativen Eingriff eingenommen, fragen Sie laut Packungsbeilage Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Zahnarztpraxis oder informieren Sie sie. Ibuprofen kann die Funktion der Blutplättchen vorübergehend hemmen. Eine Frist für das Absetzen nennen Packungsbeilage und Fachinformation nicht; ob und wann Sie Ibuprofen vor dem Eingriff pausieren, legt die Ärztin oder der Arzt fest.
Wie lange darf ich Ibuprofen ohne Rezept einnehmen?
Brauchen Erwachsene rezeptfreies Ibuprofen länger als 3 Tage bei Fieber oder länger als 4 Tage bei Schmerzen oder werden die Beschwerden schlimmer, sollten sie laut Packungsbeilage ärztlichen Rat einholen. Für Kinder und Jugendliche gilt die Grenze von 3 Tagen. Reicht die Linderung nicht aus, erhöhen Sie die Dosis laut Packungsbeilage nicht selbst, sondern fragen Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
Ibuprofen 600 absetzen: Was ist zu beachten?
Tabletten mit 600 mg sind verschreibungspflichtig und unter anderem für rheumatische Erkrankungen zugelassen. Laut Packungsbeilage kann die Einnahme dabei über einen längeren Zeitraum erforderlich sein; über die Dauer entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt. Ein Ausschleichen beschreiben Packungsbeilage und Fachinformation nicht. Besprechen Sie das Absetzen vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Wann muss ich Ibuprofen sofort absetzen?
Laut Packungsbeilage nehmen Sie Ibuprofen nicht weiter ein und begeben sich sofort in ärztliche Behandlung bei Zeichen einer Magen-Darm-Blutung wie Teerstuhl, Blut im Stuhl, Bluterbrechen oder Erbrochenem wie Kaffeesatz, bei Zeichen einer schweren allergischen Reaktion wie Schwellungen von Gesicht oder Zunge und Atemnot, bei schweren Hautreaktionen und bei Sehstörungen. Holen Sie in jedem Fall sofort ärztliche Hilfe.
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
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