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Naproxen und Alkohol

Die Packungsbeilagen der rezeptfreien und der verschreibungspflichtigen Naproxen-Tabletten raten, während der Anwendung möglichst keinen Alkohol zu trinken. Laut Fachinformation kann Alkohol bei NSAR wie Naproxen Nebenwirkungen verstärken, insbesondere im Magen-Darm-Trakt und im zentralen Nervensystem; zusammen mit Alkohol kann außerdem die Fahrtüchtigkeit stärker beeinträchtigt sein. Eine Wartezeit oder eine Alkoholmenge ohne Risiko nennen Packungsbeilagen und Fachinformationen nicht; fragen Sie im Zweifel in Ihrer Apotheke oder Arztpraxis.

Frau Ende dreißig mit langem rotbraunem Zopf im kobaltblauen Strickpullover lacht mit Freunden auf einer Gartenterrasse und hält ein Glas Eiswasser mit Minze
Bild: KI-generiert

Die Packungsbeilage von Naproxen rät, während der Anwendung möglichst keinen Alkohol zu trinken, bei rezeptfreien Schmerztabletten ebenso wie bei verschreibungspflichtigen Filmtabletten mit 500 mg [1, 3]. Als Grund nennt die Packungsbeilage der 500-mg-Tabletten, dass Nebenwirkungen verstärkt werden können, insbesondere zentralnervöse Nebenwirkungen und solche im Magen-Darm-Trakt [1]. Zusammen mit Alkohol kann außerdem die Fähigkeit zum Autofahren und zum Bedienen von Maschinen stärker beeinträchtigt sein [1, 2, 3, 4]. Eine Alkoholmenge ohne Risiko und einen festen zeitlichen Abstand nennen weder Packungsbeilagen noch Fachinformationen [1, 2, 3, 4].

Grundlage sind zwei Präparate: die rezeptfreien, apothekenpflichtigen Naproxen-ratiopharm Schmerztabletten mit 220 mg Naproxen-Natrium und die verschreibungspflichtigen Naproxen-CT 500 mg Filmtabletten [2, 3, 4]. Anwendungsgebiete, Dauer und Häufigkeitsangaben der beiden Präparate unterscheiden sich [1, 2, 3, 4]. Naproxen ist unter anderem auch in Aleve und Dolormin für Frauen enthalten [5]; maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.

Was die Packungsbeilage zu Alkohol sagt

Rezeptfreie Schmerztabletten

Die rezeptfreien Naproxen-ratiopharm Schmerztabletten werden bei leichten bis mäßig starken Kopf-, Zahn- und Regelschmerzen, bei Schmerzen durch eine bekannte Arthrose und bei Fieber angewendet. Ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nehmen Sie sie laut Packungsbeilage nicht länger als 4 Tage ein; fühlen Sie sich nach 4 Tagen nicht besser oder sogar schlechter, wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [3].

Zu Alkohol sagt die Packungsbeilage im Absatz über Nahrungsmittel, Getränke und Alkohol nur: Während der Anwendung sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken. Einen Grund nennt sie an dieser Stelle nicht [3]. Ein zweites Mal kommt Alkohol im Absatz zur Verkehrstüchtigkeit vor (siehe unten) [3].

Verschreibungspflichtige Filmtabletten mit 500 mg

Die Filmtabletten mit 500 mg verordnet die Ärztin oder der Arzt, unter anderem bei rheumatischen Erkrankungen, einem Gichtanfall, schmerzhaften Schwellungen nach Verletzungen und Regelschmerzen; über die Dauer der Anwendung entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt [1, 2]. Ihre Packungsbeilage begründet den Rat zum Alkohol: Weil Nebenwirkungen verstärkt werden können, insbesondere zentralnervöse Nebenwirkungen und Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt, sollten Sie während der Anwendung möglichst keinen Alkohol trinken [1]. Auch sie nennt Alkohol zusätzlich im Absatz zur Verkehrstüchtigkeit [1].

Was die Fachinformationen ergänzen

Beide Fachinformationen führen Alkohol in Abschnitt 4.5 bei den Wechselwirkungen, mit demselben Satz für die ganze Gruppe der NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika): Bei gleichzeitigem Genuss von Alkohol können wirkstoffbedingte Nebenwirkungen verstärkt werden, insbesondere solche, die den Magen-Darm-Trakt oder das zentrale Nervensystem betreffen [2, 4]. Abschnitt 4.7 enthält den Hinweis zur Verkehrstüchtigkeit samt dem verstärkten Effekt im Zusammenwirken mit Alkohol [2, 4]. Auf welchem Weg Alkohol die Nebenwirkungen verstärkt, erklären Packungsbeilagen und Fachinformationen nicht [1, 2, 3, 4].

Grundsätzlich rät das Portal Kenn dein Limit des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), in der Packungsbeilage nachzulesen oder sich in Arztpraxis oder Apotheke zu informieren, ob Medikamente und Alkohol infrage kommen [11].

Welche Risiken die Quellen nennen

Mann Anfang sechzig mit kurzem grauem Haar und grauem Bart im dunkelroten Flanellhemd kocht in einer hellen Küche, neben dem Herd steht ein Glas Wasser
Bild: KI-generiert

Magen und Darm

Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen von Naproxen betreffen den Verdauungstrakt [2, 4]. Bei den verschreibungspflichtigen Filmtabletten mit 500 mg sind Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen, Magenschmerzen, Blähungen, Völlegefühl, Verstopfung oder Durchfall sowie geringfügige Blutverluste im Magen-Darm-Trakt, die in Ausnahmefällen eine Blutarmut verursachen können, sehr häufig, also bei mehr als 1 von 10 Behandelten. Geschwüre im Magen-Darm-Trakt, unter Umständen mit Blutung und Durchbruch, sind häufig, also bei bis zu 1 von 10 Behandelten [1, 2].

Bei den rezeptfreien Schmerztabletten sind Magen-Darm-Beschwerden wie Verdauungsstörungen (Dyspepsie), Übelkeit, Sodbrennen und Magenschmerzen häufig. Geschwüre im Magen-Darm-Trakt, unter Umständen mit Blutung oder Durchbruch, sind gelegentlich, also bei bis zu 1 von 100 Behandelten, Magen-Darm-Blutungen selten, also bei bis zu 1 von 1.000 [3, 4]. Diese Häufigkeiten beziehen sich laut Packungsbeilage und Fachinformation auf die kurzzeitige Anwendung bis zu Tagesdosen von höchstens 750 mg Naproxen [3, 4].

Blutungen, Geschwüre und Durchbrüche im Magen-Darm-Trakt, auch mit tödlichem Ausgang, wurden laut Fachinformation unter allen NSAR berichtet. Sie traten zu jedem Zeitpunkt der Behandlung auf, mit oder ohne vorherige Warnzeichen [2, 4]. Das Risiko ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit Blutung oder Durchbruch, und bei älteren Menschen; insbesondere das Risiko für Magen-Darm-Blutungen hängt vom Dosisbereich und von der Anwendungsdauer ab [2, 4]. Alkohol steht nicht in dieser Aufzählung der Risikofaktoren. Die Fachinformationen nennen ihn bei den Wechselwirkungen: Er kann Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt verstärken [2, 4]. Mehr dazu: Magenbeschwerden durch Medikamente und Blutungen und Blutbildveränderungen.

Müdigkeit, Schwindel und Fahrtüchtigkeit

Bei den Filmtabletten mit 500 mg sind Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit und Müdigkeit sowie Kopfschmerzen und Schwindel häufig [1, 2]. Bei den rezeptfreien Schmerztabletten sind Kopfschmerzen, Schwindel und ein Ohnmachtsgefühl häufig; Erregung, Reizbarkeit, Müdigkeit, Benommenheit, Schlaflosigkeit und Schläfrigkeit sind gelegentlich [3, 4]. Mehr dazu: Medikamente, die müde machen und Schwindel durch Medikamente.

Weil in höherer Dosierung Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann laut beiden Packungsbeilagen im Einzelfall das Reaktionsvermögen verändert und die Fähigkeit beeinträchtigt sein, am Straßenverkehr teilzunehmen oder Maschinen zu bedienen. Im Zusammenwirken mit Alkohol gilt das in verstärktem Maß. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Für diesen Fall raten die Packungsbeilagen: nicht Auto oder andere Fahrzeuge fahren, keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen und nicht ohne sicheren Halt arbeiten [1, 3]. Für Alkohol allein gilt laut Kenn dein Limit: Schon geringe Mengen wirken sich fatal auf die Fahrtüchtigkeit aus, deshalb gilt die Regel "kein Alkohol im Straßenverkehr", auch mit dem Fahrrad oder dem E-Scooter [13]. Mehr dazu: Medikamente und Autofahren.

Leber und Nieren

Leberfunktionsstörungen sind bei den 500-mg-Tabletten gelegentlich; Leberschäden, insbesondere bei Langzeitbehandlung, und Leberentzündungen (Hepatitis), einschließlich Todesfällen, sind sehr selten, also bei bis zu 1 von 10.000 Behandelten [1, 2]. Die Packungsbeilage der rezeptfreien Tabletten nennt Leberschäden, Hepatitis einschließlich Todesfällen und Gelbsucht ebenfalls als sehr selten [3, 4]. Bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen darf Naproxen nicht eingenommen werden; bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion ist eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich, und bei länger dauernder Einnahme ist eine regelmäßige Kontrolle von Leberwerten, Nierenfunktion und Blutbild erforderlich [1, 2, 3, 4]. Mehr dazu: Erhöhte Leberwerte durch Medikamente.

Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zusammen, kann laut Packungsbeilage zu einer dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen [1, 3]. Leber oder Nieren nennen Packungsbeilagen und Fachinformationen nicht unter den Nebenwirkungen, die Alkohol verstärken kann [1, 2, 3, 4]. Mehr dazu: Nierenschäden durch Medikamente.

Was die Quellen zu einzelnen Gruppen sagen

  • Ältere Menschen: Bei ihnen treten nach NSAR häufiger Nebenwirkungen auf, vor allem Blutungen und Durchbrüche im Magen-Darm-Bereich, die unter Umständen lebensbedrohlich oder tödlich sein können; deshalb ist eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich [1, 3].
  • Menschen mit Magen-Darm-Erkrankungen in der Vorgeschichte: Bei bestehenden oder wiederholt aufgetretenen Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren und nach einer Magen-Darm-Blutung oder einem Durchbruch unter früheren NSAR dürfen Sie Naproxen nicht einnehmen. Bei Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn kann sich der Zustand verschlechtern. Wer früher Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt hatte, insbesondere in höherem Alter, sollte laut Packungsbeilage jede ungewöhnliche Beschwerde im Bauchraum melden, insbesondere am Anfang der Behandlung [1, 3].
  • Menschen, die weitere Medikamente nehmen: Die gleichzeitige Anwendung anderer NSAR sollte vermieden werden. Vorsicht ist geboten bei Kortison zum Einnehmen, gerinnungshemmenden Mitteln wie Warfarin, bestimmten Antidepressiva (SSRI) und Mitteln gegen das Verklumpen der Blutplättchen wie ASS [1, 3]. Für Menschen mit erhöhtem Risiko sollte laut Packungsbeilage und Fachinformation ein Mittel zum Schutz der Magenschleimhaut erwogen werden, zum Beispiel Misoprostol oder ein Protonenpumpenhemmer [1, 2, 3, 4]. Ob das für Sie infrage kommt, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt.

Was Sie tun können

Während der Anwendung möglichst keinen Alkohol trinken. Das raten beide Packungsbeilagen [1, 3]. Kenn dein Limit empfiehlt allgemein, Alkohol ganz wegzulassen, wenn man krank ist und Medikamente einnimmt [12]. Allgemeines lesen Sie im Ratgeber Medikamente und Alkohol.

Bei der Selbstbehandlung in der Apotheke fragen. Für Informationen oder Rat zu den rezeptfreien Tabletten verweist die Packungsbeilage an die Apotheke [3]. Älteren Menschen, die regelmäßig Medikamente nehmen und Alkohol trinken, rät Kenn dein Limit, in der Apotheke zu klären, ob es zu Wechselwirkungen kommen kann, und die Hausärztin oder den Hausarzt zu fragen, ob im eigenen Fall eine Gefahr besteht [15]. Allgemeine Hinweise gibt der Ratgeber Schmerzmittel richtig anwenden.

Verordnetes Naproxen nicht eigenmächtig weglassen. Eine Einnahmepause wegen Alkohol sehen Packungsbeilagen und Fachinformationen nicht vor [1, 2, 3, 4]. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Wenn Sie schon getrunken haben. Was nach einer einzelnen Kombination zu erwarten ist, beschreiben Packungsbeilagen und Fachinformationen nicht [1, 2, 3, 4]. Für Alkohol allein gilt laut Kenn dein Limit die Regel "kein Alkohol im Straßenverkehr" [13]. Fühlen Sie sich müde oder schwindelig, fahren Sie laut Packungsbeilage nicht Auto und bedienen Sie keine Maschinen [1, 3]. Ob und wann Sie die nächste Tablette nehmen, fragen Sie in Ihrer Apotheke oder Arztpraxis. Bei Zeichen einer Magen-Darm-Blutung holen Sie sofort ärztliche Hilfe (siehe unten).

Diese Fragen helfen, das Gespräch in Apotheke oder Arztpraxis vorzubereiten:

  • Wie wichtig ist der Verzicht auf Alkohol in meinem Fall, und wie lange gilt er?
  • Habe ich wegen meines Alters, früherer Magenprobleme oder anderer Medikamente ein erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Blutungen?
  • Brauche ich einen Schutz für die Magenschleimhaut?
  • Werde ich von Naproxen müde oder schwindelig, und was heißt das für Autofahren und Arbeit?
  • Muss ich wegen meiner Leber- oder Nierenwerte etwas beachten?

Nebenwirkungen melden. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich laut Packungsbeilage an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke; Sie können sie auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) melden [1, 3]. Wie das geht, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden.

Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen

Zeichen einer Magen-Darm-Blutung. Bei stärkeren Schmerzen im Oberbauch, schwarz gefärbtem Stuhl oder Blut im Stuhl müssen Sie die verschreibungspflichtigen Filmtabletten laut Packungsbeilage sofort absetzen und sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen [1]. Die Packungsbeilage der rezeptfreien Tabletten nennt zusätzlich Bluterbrechen; dann setzen Sie Naproxen ab und informieren sofort eine Ärztin oder einen Arzt [3]. Holen Sie in jedem Fall sofort ärztliche Hilfe.

Kaum ansprechbar oder bewusstlos. Wichtige Zeichen einer schweren Alkoholvergiftung sind laut Kenn dein Limit, dass eine alkoholisierte Person kaum noch ansprechbar ist oder das Bewusstsein verliert. Dann bringen Sie die Person in die stabile Seitenlage, rufen den Notruf 112 und lassen sie nicht allein [16]. Bewusstlosigkeit oder eine erhebliche Bewusstseinstrübung und Vergiftungen sind laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung Fälle für die Notrufnummer 112 [17].

Zu viel eingenommen. Mögliche Zeichen einer Überdosierung sind laut Packungsbeilage der Filmtabletten mit 500 mg unter anderem Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Bewusstlosigkeit, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen; außerdem sind Blutungen im Magen-Darm-Trakt und Funktionsstörungen von Leber und Nieren möglich [1]. Die Packungsbeilage der rezeptfreien Tabletten nennt unter anderem Schwindel, Benommenheit, Bauchschmerzen, Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, vorübergehende Leberfunktionsstörungen, Nierenfunktionsstörungen, Atemnot oder Desorientiertheit [3]. Bei Verdacht auf eine Überdosierung benachrichtigen Sie laut beiden Packungsbeilagen Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [1, 3]. Nummern für den Notfall finden Sie unter Notfall und Giftnotruf.

Weitere Warnzeichen laut Packungsbeilage zeigt die Übersicht [1]:

Quellen

  1. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Naproxen-CT 500 mg Filmtabletten. AbZ-Pharma GmbH. Stand 09/2024. abgerufen am 10.10.2026
  2. Fachinformation Fachinformation Naproxen-CT 500 mg Filmtabletten. AbZ-Pharma GmbH. Stand 09/2024. abgerufen am 10.10.2026
  3. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Naproxen-ratiopharm Schmerztabletten 220 mg Filmtabletten (apothekenpflichtig). ratiopharm GmbH. Stand 07/2018. abgerufen am 10.10.2026
  4. Fachinformation Fachinformation Naproxen-ratiopharm Schmerztabletten 220 mg Filmtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 07/2018. abgerufen am 10.10.2026
  5. Embryotox Embryotox: Naproxen. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. abgerufen am 10.10.2026
  6. Behörde Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV), Anlage 1, Eintrag Naproxen. Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de). Stand 19.05.2026. abgerufen am 10.10.2026
  7. Behörde Medikamente und Alkohol: Keine gute Idee für die Gesundheit. Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), kenn-dein-limit.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 16.10.2026
  8. Behörde Häufige Fragen zum Thema Alkohol. Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), kenn-dein-limit.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 16.10.2026
  9. Behörde Alkohol am Steuer. Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), kenn-dein-limit.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 16.10.2026
  10. Behörde Alkohol in Lebensmitteln: Neun "alkoholfreie" Lebensmittel mit Alkohol. Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), kenn-dein-limit.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 16.10.2026
  11. Behörde Alkohol im Alter. Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), kenn-dein-limit.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 16.10.2026
  12. Behörde Was passiert bei wie viel Promille?. Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), kenn-dein-limit.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 16.10.2026
  13. Über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Abschnitt "Fälle für die Notrufnummer 112"). Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), 116117.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 16.10.2026

Häufige Fragen

Darf man Naproxen und Alkohol zusammen nehmen?

Die Packungsbeilagen der rezeptfreien Schmerztabletten und der verschreibungspflichtigen Filmtabletten raten, während der Anwendung möglichst keinen Alkohol zu trinken. Laut Fachinformation kann Alkohol bei NSAR wie Naproxen Nebenwirkungen verstärken, insbesondere im Magen-Darm-Trakt und im zentralen Nervensystem. In höherer Dosierung kann außerdem die Fahrtüchtigkeit im Einzelfall beeinträchtigt sein, zusammen mit Alkohol in verstärktem Maß.

Wie lange sollte ich zwischen Naproxen und Alkohol warten?

Eine Wartezeit nennen Packungsbeilagen und Fachinformationen nicht. Die Packungsbeilagen raten, während der Anwendung möglichst keinen Alkohol zu trinken. Wie lange Sie in Ihrer Situation warten sollten, fragen Sie in Ihrer Apotheke oder Arztpraxis.

Was passiert, wenn man Naproxen und Alkohol kombiniert?

Was nach einer einzelnen Kombination zu erwarten ist, beschreiben Packungsbeilagen und Fachinformationen nicht. Die Fachinformationen führen Alkohol bei den Wechselwirkungen: Bei NSAR kann er wirkstoffbedingte Nebenwirkungen verstärken, insbesondere solche im Magen-Darm-Trakt und im zentralen Nervensystem. Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen von Naproxen betreffen den Verdauungstrakt; Kopfschmerzen und Schwindel sind häufig. Bei Zeichen einer Magen-Darm-Blutung holen Sie sofort ärztliche Hilfe.

Darf ich Naproxen nach dem Trinken nehmen, etwa am nächsten Morgen?

Zum Kater und zu einem zeitlichen Abstand sagen Packungsbeilagen und Fachinformationen nichts. Die Packungsbeilagen raten, während der Anwendung möglichst keinen Alkohol zu trinken. Bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht mit höheren Dosen behandelt werden dürfen. Ob Naproxen in Ihrer Situation infrage kommt, fragen Sie in Ihrer Apotheke.

Gilt der Hinweis auch für rezeptfreie Präparate wie Aleve oder Dolormin für Frauen?

Aleve und Dolormin für Frauen enthalten Naproxen. Die Packungsbeilage der rezeptfreien Naproxen-ratiopharm Schmerztabletten rät ebenso wie die der verschreibungspflichtigen Filmtabletten, während der Anwendung möglichst keinen Alkohol zu trinken. Jedes Präparat hat eine eigene Packungsbeilage; maßgeblich ist die Ihres Präparats.

Darf ich zu Naproxen alkoholfreies Bier trinken?

Alkoholfreies Bier enthält laut Kenn dein Limit in den meisten Fällen Alkohol, nur weniger als 0,5 Volumenprozent; gar keinen Alkohol dürfen Lebensmittel mit der Angabe 0,0 Prozent enthalten. Eine Alkoholmenge, die neben Naproxen keine Rolle spielt, nennen Packungsbeilagen und Fachinformationen nicht. Fragen Sie im Zweifel in Ihrer Apotheke.

Darf ich nach Naproxen und Alkohol Auto fahren?

Für Alkohol allein gilt laut Kenn dein Limit die Regel "kein Alkohol im Straßenverkehr", weil sich schon geringe Mengen fatal auf die Fahrtüchtigkeit auswirken. Unter Naproxen können in höherer Dosierung Müdigkeit und Schwindel auftreten; dann kann im Einzelfall die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt sein, zusammen mit Alkohol in verstärktem Maß. Für diesen Fall rät die Packungsbeilage, nicht Auto zu fahren und keine Maschinen zu bedienen.

Soll ich Naproxen weglassen, wenn ich Alkohol trinken möchte?

Eine Einnahmepause wegen Alkohol sehen Packungsbeilagen und Fachinformationen nicht vor; sie raten, während der Anwendung möglichst keinen Alkohol zu trinken. Nehmen Sie Naproxen auf ärztliche Verordnung, etwa bei einer rheumatischen Erkrankung: Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu

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